Peugeot RX: Loeb und die Hansen-Brüder

Das Team Peugeot Hansen ist bereit für die Rallycross-Weltmeisterschaft 2017. Neben Sébastien Loeb und Timmy Hansen kommt auch der 18-jährige Kevin Hansen zum Einsatz.

  • Peugeot RX: Sebastien Loeb und die Hansen-Brüder gegen den Rest

Das Team Peugeot Hansen ist bereit für die Rallycross-Weltmeisterschaft 2017. Neben Sébastien Loeb und Timmy Hansen kommt auch der 18-jährige Kevin Hansen zum Einsatz.

Noch ein Hansen in der Rallycross-WM! Nach Timmy gelingt auch seinem jüngeren Bruder Kevin der Aufstieg in die Topliga. Der 18-jährige wurde im letzten Jahr Rallycross-Europameister und als „Rookie of the Year 2016“ von der FIA geehrt. Er bestreitet die komplette Saison mit einem 2016er-Peugeot 208 WRX und soll möglichst viele Erfahrungen in der Weltmeisterschaft sammeln.

Loeb und Timmy Hansen starten in der 2017er-Version des Peugeot 208 WRX und sollen nicht nur um die Fahrerkrone kämpfen, sondern auch dafür sorgen, dass die Teamwertung wieder zu Gunsten der Löwen-Marke entschieden wird.

„Ich glaube, ich habe 2016 in meiner ersten kompletten Rallycross-Saison viel gelernt. Ich setze natürlich meine Ziele in diesem Jahr höher und hoffe, dass es uns die 2017er-Version des Peugeot 208 WRX ermöglicht, um Siege zu kämpfen. Wenn man die stärkere Konkurrenz betrachtet, wird es nicht einfach, aber ich bin fest entschlossen, auch in dieser Disziplin den Titel zu holen“, meinte Loeb.

Neben Peugeot und Ford werden im kommenden Jahr auch Audi und Volkswagen werksunterstützte Teams ins Rennen schicken Peugeot-Sportchef Bruno Famin musste deshalb zusätzliche Ressourcen beisteuern, damit der neue 208 WRX konkurrenzfähig wird.

„Peugeot Sport ist für die Entwicklung der Autos verantwortlich. Hansen Motorsport setzt sie ein“, stellt er klar. „Wir haben unsere Technische Abteilung gestärkt, wollen aber vernünftig und kosteneffizient arbeiten. Obwohl sich unser Werksprogramm weiterhin auf dem Marathonrallye-Sport konzentriert, sind wir davon überzeugt, dass dem Rallycross eine glänzende Zukunft bevorsteht, wenn weiterhin die Berichterstattung der Medien im Vergleich zu den eingesetzten Kosten so positiv bleibt.“