Baumschlager will bald wieder im Auto sitzen

Sechs Wochen nach seinem schweren Unfall bei der Rebenland-Rallye, bei dem er sich einen Bruch des ersten Lendenwirbels zugezogen hat, macht Raimund Baumschlager einen großen Schritt in Richtung Comeback.

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Sechs Wochen nach seinem schweren Unfall bei der Rebenland-Rallye, bei dem er sich einen Bruch des ersten Lendenwirbels zugezogen hat, macht Raimund Baumschlager einen großen Schritt in Richtung Comeback.

Das Stützkorsett, in den letzten Wochen ständiger Begleiter, hat seit heute seinen Dienst erfüllt und darf zurück ins Ersatzteillager. „Das ist schon eine große Erleichterung für mich“, erzählt Raimund Baumschlager, der sich zuletzt, so gut es ging, mit Nordic Walking in seiner Heimat fit gehalten hat.

In den nächsten Wochen stehen jede Menge physiotherapeutische Einheiten auf dem Programm, bevor eine weitere Untersuchung am 8. Mai im UKH Graz nähere Aufschlüsse über den Comeback-Termin Baumschlagers geben soll. „Ich bin zuversichtlich, dass ich noch im Mai wieder zurück ins Rallyeauto kann. Zumindest für Testfahrten. Wann ich wieder an den Start einer Rallye gehen kann, ist aber noch völlig offen“, blickt der Oberösterreicher in die Zukunft. 

Die verletzungsbedingte Rennpause bedeutet für Baumschlager aber keineswegs, dass er ganz ohne den Rallyesport auskommen muss. Schon am kommenden Sonntag fliegt Österreichs Motorsportler des Jahres 2017 nach Gran Canaria um mit seinem BRR-Team, bei der zur Europameisterschaft zählenden Rally Islas Canaris, die Skoda-Piloten Fabian Kreim, Albert von Thurn und Taxis und Norbert Herczig zu betreuen.