RKA, Oberland, Mossandl

Vom Nürburgring zum Alpenrand

Novemberwetter mit bedecktem Himmel, Regenschauern und Temperaturen um 5 Grad ist fürs Wochenende angesagt. Trotzdem werden die Fans zu den drei Veranstaltungen pilgern: in die Eifel zur Rallye Köln-Ahrweiler, in den bayerischen Pfaffenwinkel zur Oberland-Rallye und nach Niederbayern zur Mossandl-Rallye.

Rallye Köln-Ahrweiler

Die Strecke der ADAC-Rallye Köln-Ahrweiler wird aus Tradition geheim gehalten, aber es ändert sich fast nichts gegenüber den Vorjahren. Start- und Zielort ist das Weindorf Mayschoß bei Ahrweiler; dort beginnt am Freitagabend ab 17 Uhr die Rallye mit zwei Prüfungen. Am Samstag geht es ab 9 Uhr weiter das Ahrtal hinauf zum Nürburgring, wo die Teilnehmer ab 12.45 Uhr in Meuspath zur Mittagspause eintreffen. Nach 14 anspruchsvollen Wertungsprüfungen über insgesamt 150 km erreicht das erste Fahrzeug gegen 17.30 Uhr das Ziel. Mehr Infos und Zuschauerhinweise unter www.r-k-a.de

Das Nennergebnis ist mit 59 Teams enttäuschend. Der Eifel-Ardennen-Cup mit dem belgischen Legend-Veranstalter erweist als Rohrkrepierer, die Zulassung „moderner“ Fahrzeuge kann die Erosion der Youngtimer-Stammkundschaft nicht ausgleichen (eher beschleunigen) – trotz 45 Klassen in der Ausschreibung. Mit Ruben Zeltner im Porsche 996, Michael Bieg im Evo 9 und Christopher Gerhard im Evo 10 kommen die Favoriten dann auch aus dem „neuen Kontingent“, dafür fehlen Fahrer wie Georg Berlandy, Darius Drzensla, Christoph Schleimer oder die Schumann-Brüder. In der Youngtimer-Rallye-Trophy startet Heinz Robert Jansen (Opel Ascona B) als Favorit ins Finale, nur Ralf Merten (VW Golf II) kann den Routinier aus Lohmar noch überflügeln.

Rallye Oberland

Die ADAC-Rallye Oberland, bis 2005 Auftakt zur DRM, hat sich als Rallye 70 stabilisiert. 51 Fahrzeuge, dazu 9 in der Retro-Rallye, haben sich angemeldet. Dabei kommt es zum Oberland-typischen Dreikampf zwischen Rudi Reindl im Evo 7-9, Fritz Köhler im BMW M3 Compact und Hermann Gaßner im Evo 10. Die Gaßners kommen zudem mit zwei Toyota GT86 R3 für Junior-Hermann und Hansi Retzer nach Altenstadt. Recht seltene Autos sind der Porsche Carrera von Andreas Gerst, der Fabia S2000 von Lars Anders und der Honda Civic R3 des in Oberbayern lebenden Schotten Calum MacLeod.

Zwei Schleifen mit einem Sprint und zwei Rundkursen ergeben 59 WP-Kilometer, die komplett aus Asphalt stattfinden. Die Prüfungen werden aus 2018 übernommen: als Auftakt der Sprint von Peiting nach Riesen, dann der legendäre Rundkurs Wildsteig und zum Abschluss der Rundkurs Altenstadt. Das Rallyezentrum wird im Bürgerforum Altenstadt eingerichtet (Navi: 86972 Altenstadt, Schulweg 2), der Startpark bei der Firma Hanes Brands. Gestartet wird am Samstag ab 12 Uhr, um 16.35 soll das erste Fahrzeug im Ziel eintreffen. Mehr auf www.rallye-oberland.de

Mossandl-Rallye

Zum Finale der DAM-Rallyemeisterschaft treffen sich die NAVC-Fahrer traditionell im niederbayerischen Mamming an der Isar. Im Mittelpunkt der 38. Mossandl-Rallye steht das gleichnamige Kieswerk zwischen den Ortsteilen Mammingerschwaigen und Rosenau an der B11 (Navi: 94437 Mamming, Werkstraße 14). Der Nacht-Rundkurs am Freitag wird nicht mehr ausgetragen, die Mossandl-Rallye beginnt am Samstag um 10 Uhr. Vorgesehen sind drei Durchgänge im Kieswerk über knapp 7 km mit 90% Schotter sowie je zwei Durchgänge auf einem Asphalt-Sprint und einem kurzen Asphalt-Rundkurs – insgesamt rund 40 WP-Kilometer.

Auf der Startliste – die „Kleinen“ fahren zuerst, die Allrad-Turbos bestreiten das Finale – finden sich 80 Teams. Den Gesamtsieg dürfte sich einer der Mitsubishi-Piloten holen wie Thomas Plum, Torsten Michel, Wilfried Brunken, Martin Stuckenberger oder die Österreicher Christian Kornherr und Michael Klotz. Bei den Zweiradlern kämpfen vor allem Marc Oest, Sebastian Wundsam (beide BMW M3) sowie Günther Werner (BMW 318) und Jürgen Spieß (Opel Ascona) um Platz 1. Mehr unter www.msc-mamming.de

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