Rallye News

Stürmischer Auftakt...

Auch wenn der erhoffte Schnee ausblieb, war es doch ein stürmischer Auftakt, sowohl auf, als auch neben der Strecke. 28 Fahrzeuge nahmen den ersten Lauf zur diesjährigen YOUNGTIMER RALLYE TROPHY die ADAC Taunus Rallye unter die Räder.

<strong>Auftakt:</strong> Erste Rallye der YOUNGTIMER RALLYE TROPHY

Der amtierende Meister Heinz ? Robert Jansen mit Sohn Martin auf dem heißen Sitz, musste sich nur dem Gaststarter und früheren Gesamtsieger der Taunus Rallye Udo Schwarz / Paul Bender (Porsche 911 2.0) beugen.

 

Somit volle Punkte für unseren Meister trotz Ausrutscher in der zweiten WP. ?Hast Du Dosenöffner gespielt??, war dann auch die meist gestellte Frage beim Zwischenstopp in Riedelbach, als man sich die Fahrerseite des über den Winter neu aufgebauten Opel Manta B ansah. Eine scharfe Rechtskurve zu Beginn der zweiten WP wurde dem Lohmarer zum Verhängnis. ?In der scharfen Rechtskurve, kam das Auto quer und schlug ein, so waren erst einmal Turnübungen beim Aussteigen und Scherben einsammeln angesagt,? so Jansen im Ziel.

 

Auf dem dritten Rang der verbesserten Tourenwagen folgte ein Mann vom ausrichtenden Taunus Racing Team. Andreas Kramer / Philip Tiefenbach waren ebenfalls mit einem Opel Manta B unterwegs. Gerd Römpert / Clemens Schmidt folgten mit dem Escort RS 2000 auf Rang vier.

 

Mathias Rohlfs und Stefan Heer unsere Nordlichter ? den beiden ist kein Weg zu weit um ihren BMW 2002 ti bei uns an den Start zu bringen ? kamen als fünfte ins Ziel Nicht ganz so gut lief es für die zweite BMW 2002 ti Besatzung, die Berliner Roland Sobkowski und Norbert Thamm, für die nur Rang 9 heraussprang.

 

Noch mehr Pech hatten die Meisterschaftszweiten des Vorjahres Jürgen Lenarz / Dieter Müller. Ein Reifenschaden auf dem Rundkurs in Usingen kostete die beiden rund 10 Minuten, die natürlich bei insgesamt 35 WP Kilometern nicht wieder gut zu machen sind. Schnellster der seriennahen Fahrzeuge war Ulli Weiper. Der Sieger der YOUNGTIMER RALLYE TROPHY 2002 war nach längerer Pause wieder mal mit seiner Frau als Co unterwegs, und man sieht es funktioniert. Mit dem Opel Kadett C GT/E verwies er mit einem Vorsprung von 17 Sekunden Horst Schmitt / Günter Rahn mit einem weiteren gelb/schwarzen Coupe aus Rüsselsheim auf den zweiten Klassenrang. ?Das Auto macht was es will, mit den Reifen es rutscht einfach nur so !? meinte dann Stefan Wiedenhöfer, der die 20 Sekunden, die er mit einem Dreher auf der ersten WP verschenkte nicht mehr aufholen konnte. Er musste sich mit Schwager Philip Westphal als Co unterwegs, mit Rang drei bei den Gruppe 1 Fahrzeugen zufrieden geben. Mit dem wunderschön aufgebauten Opel Manta A - einziges Fahrzeug bis 1600 ccm - folgten Thorsten Wirts / Stefan Dabringhaus auf dem vierten Platz.

 

In der Klasse der Hubraumzwerge bis 1300 ccm war es ein noch älterer Opel, der den Ton angab. Rolf Blum / Hermann Dickes konnten mit dem Opal Kadett B einen Vorsprung von 10 Sekunden ins Ziel retten. Dieter Peters / Hans ? Jürgen Knoll hatten mit dem C ? Coupe erstmals den Klassensieg vor Augen, wenn da nicht der Volvo gestanden hätte. ?Ich habe nicht so auf die Ansage gehört und mehr nach dem VOLVO geschaut und schon waren wir im Graben,? Dieter Peters haderte beim Mittagessen etwas mit seinem Fehler. Am Nachmittag übertrieb er es dann mit einem Drift und beffand sich wieder im Graben.

 

Neben der erwähnten Volvo ? Besatzung Jan Christof Hennrich / Andrea Hoffmann erwischte es auch die Lokalmatadoren Norbert Schneider / Andraes Hanz bereits in WP 1. Mit gebrochenem Mittellager mussten sie den Kadett abstellen. Trophy 88

 

Schnellster bei den Gruppe A Fahrzeugen waren die Ratinger Winny Ranft / Carsten Rooch mit ihrer Toyota Celica GT. Aus der Schweiz in den Taunus kam Gerhard Zeier, der mit Co Peter Markus den Saab 900 T 16 auf den zweiten Klassen und zwölften Gesamtrang ins Ziel brachte. Einmal mehr Pech hatten Michael Look / Michael Ganzelewski die den Gruppe B Citroen Visa bereits nach zwei WPs abstellen mussten. ?Jetzt habe ich das Fahrzeug über den Winter wirklich top aufgebaut, besser wie es in der WM 89 lief und jetzt das !?, so ein enttäuschter Christoph Schleimer der in der vierten WP den Kadett GSI mit abgescherter Antriebswelle abstellen musste. Der Fight mit der Celica wäre mit Sicherheit noch spannend gewesen. Einziges Fahrzeug in der Gruppe N war der Peugeot 205 Gti der Oerlinghäuser Besatzung von Manfred Fleer und Mark Lenzen.

 

Der nächste Lauf der YOUNGTIMER RALLYE TROPHY führt uns Ende März in die Eifel. Dort werden sicher wieder 30 YOUNGTIMER bei der Rallye rund um Kempenich an den Start gehen, um den Schnellsten der ?Alten? zu ermitteln.

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