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Richert gewinnt Fontane-Rallye

Frühlingswetter wie aus dem Bilderbuch mit strahlender Sonne und blühenden Bäumen empfängt die 70 Teams bei der 10. Fontane-Rallye.

<strong>JUBILÄUM:</strong> Zum 10. Mal fand die Fontane-Rallye statt

Erwartungsgemäß gewinnen Frank Richert und Doreen Plischkaner im Ford Escort Cosworth die Jubiläumsausgabe ? aber erst nach hartem Kampf, denn Wolfgang Meierholz und Detlef Schumann schaffen im Mitsubishi drei Bestzeiten.

 

Favorit Frank Richert leistet sich auf den beiden ersten Prüfungen zwei kleine Fehler. Mit zwei von drei Bestzeiten erreicht Wolfgang Meierholz die Halbzeitpause als Spitzenreiter ? Frau, Tochter und Enkel sind begeistert. Zu Beginn der zweiten Schleife treibt Richert den Ford Escort Cosworth wie entfesselt über die beiden Sprints, so dass auf den sandigen Teilstücken meterhohe Staubfontänen aufgewirbelt werden. Meierholz gewinnt zwar zum Abschluss erneut den schnellen Rundkurs mit der attraktiven Ortsdurchfahrt Lichtenberg, kann aber Richerts Sieg nicht mehr vereiteln.

 

Hartmut Möbus und Christa Draheim wiederholen ihre Top-Leistung von der Gravellandrallye und wuchten den Mitsubishi Galant erneut auf Rang 4. Vor ihnen landet das schnellste Team ohne Allradantrieb. Gero Wildgrube fliegt im BMW 325 mit 3-Liter-Maschine fehlerfrei über die Mischprüfungen und lässt den 2-Liter-Autos von Mark Muschiol (Clio), Klaus Teichmann (Almera) und Frank Reimann (Golf, mit krankem Motor) keine Chance.

 

Ein schönes Duell tragen Patrick Schmidt und Jeffrey Wiesner mit den BMW 318 aus. Patrick fährt sich mit extremen Driftwinkeln in die Herzen der Zuschauer, Jeffrey hält beim ersten Einsatz mit dem Ex-Gerst-BMW prima mit, schafft zwei Klassenbestzeiten und unterliegt mit nur 12 Sekunden. Die zahlenstärkste Klasse ist erstaunlicherweise die 1600er Klasse der Gruppen N und F2005 mit zehn Fahrzeugen. Hier halten sich Niels Kunze und Michael Schwendy (Citroen Saxo) für den verunglückten Masters-Auftakt schadlos, gewinnen die Klasse und schaffen sogar den Sprung unter die Top Ten.

 

Bei der zweiten Runde im Volvo Original Cup fehlen einige der bekannten Fahrer. Titelverteidiger Andreas Leue hat den Winterrost noch nicht ganz abgeschüttelt und muss sich mit Rang 3 begnügen. Peter Steffensmeier führt das Volvo-Feld nach einjähriger Pause lange an. Aber auf der letzten Prüfung fängt ihn Silvio Mollitor noch ab ? mit nur zwei Zehntelsekunden Vorsprung feiert der Berliner seinen ersten VOC-Erfolg.

 

Für den Matador-Schotter-Cup können in Neuruppin Jokerpunkte gesammelt werden. Richert, Meierholz, Schmidt, Wiesner und Kunze nutzen die Chance, ihre ?Nuller? aufzubessern. Keine Punkte holen dagegen die bisher so erfolgreichen Fahrer Jörg Janasik, Uwe Joachim (beide mit defekter Antriebswelle), Martin Christ (Motorschaden) und Mirco Path (Ausritt). Die Tabelle wird erst nach der Emmersdorfer Schotter.-Rallye aktualisiert, wenn auch die süddeutschen Schotter-Spezis ihren Jokerlauf gefahren sind.

 

Ergebnis 10. ADAC-Fontane-Rallye Neuruppin

01. Richert/Plischkaner, Ford Escort Cosworth, H15, 21:27,3 Minuten

02. Meierholz/Schumann, Mitsubishi Lancer E6, N5, + 12,2 Sek.

03. Wildgrube/Keller, BMW 325i, H14, + 52,4 Sek.

04. Möbus/Draheim, Mitsubishi Galant VR4, N5, + 1:19,0 Min.

05. Muschiol/Harloff, Renault Clio Williams, H13, + 1:25,9 Min.

06. P.Schmidt/R.Schmidt, BMW 318is, N3, + 1:35,9 Min.

07. Teichmann/Güttler, Nissan Almera Kit Car, H13, + 1:36,6 Min.

08. Wiesner/Patzig, BMW 318is, N3, + 1:47,8 Min.

09. F.Reimann/S.Gohlke, VW Golf GTI 16V, H13, + 2:05,5 Min.

10. Kunze/Schwendy, Citroen Saxo VTS, N2, + 2:29,1 Min.

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