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Rallye-Vorschau für das Wochenende

In Niedersachsen, Hessen und im Saarland können die Fans am kommenden Wochenende drei Rallyes erleben. Im Süden und Osten herrscht diesmal Ruhe.

Einen großen Zuspruch verzeichnet die 19. ADAC Rallye Saar-Ost rund um Neunkirchen. Dort werden nicht weniger als 143 Fahrzeuge erwartet, 94 für die Rallye 200 und 49 für die Gleichmäßigkeitsprüfung. Das verspricht interessante Kämpfe in den einzelnen Klassen, in der Gruppe F sind die 2-Liter-Klasse mit 21 Teams und die 1600-cm³-Klasse mit 17 Teams rappelvoll. Der Gesamtsieg wird voraussichtlich in der Klasse H15 zwischen Rainer Noller im Porsche 911 GT3, Karlheinz Braun im BMW M3 Compact und Michael Rausch im Opel Ascona 16V entschieden, für die Allrad-Turbo-Mitsubishi von Sascha Winter, Jörg Broschart, Georg Pruchniewicz und Frank Schlinck dürften 1,5 km Schotter bei den 35 WP-Kilometern nicht ausreichen. Der Festplatz im Neunkircher Stadtteil Wiebelskirchen wird als Rallyezentrum genutzt. Hie können die bekannt dicken Programmhefte erworben werden, hier erfolgt am Samstag ab 13.50 Uhr der Start für die Rallye 200, die Retros gehen bereits ab 12.30 Uhr auf die Strecke.

 

Mit zwei Neuheiten wartet die 28. ADAC Rallye Rund um den Alheimer auf, die im Bergland beiderseits der Fulda rund 30 km südlich von Kassel ausgetragen wird. Zum einen gibt es ein neues Rallyezentrum bei der Solarfirma Kirchner in Heinebach, einem Ortsteil der Gemeinde Alheim bei Rotenburg. Zum andern gibt es eine neue Sprintprüfung, während die beiden anderen Wertungsprüfungen – natürlich ist der „Stock“ dabei – den Alheimer-Startern vertraut sind. Die 76 Teams der Rallye 200 starten in Heinebach ab 13 Uhr, die 26 Retro-Fahrer beginnen ihre Gleichmäßigkeitsprüfung eine Stunde früher. Favorit ist der BMW-M3-Pilot Axel Nörenberg, als härteste Konkurrenten treten seine Markenkollegen Lars Garten und Udo Schiffmann sowie die Mitsubishi-Piloten Stefan Göttig, Ingo Koschmieder und Lars Anders an.

 

Die norddeutschen Rallyefahrer treffen sich am Samstag in Kutenholz, einem Dorf südlich von Stade in der Nordheide. Die 44. ADAC/SMC Rallye Stade schlägt in der Festhalle Kutenholz ihr Hauptquartier auf. Zwei kompakte Schleifen mit je drei Wertungsprüfungen stehen ab 14.15 Uhr auf dem Programm, ab 17.00 Uhr läuft dann mitten in Mulsum rund um die Dorfkirche der abschließende Rundkurs. Bemerkenswert: Der Schotteranteil der Rallye Stade beträgt rund 30%. Die Fans steuern die Festhalle Kutenholz an, das Depot Löverschen ist nicht Bestandteil der diesjährigen Rallye. 41 Teams haben sich angemeldet. Die Lokalmatadoren Benny Hink, Friedel Neumann (beide BMW M3) und Lars Tietjen (VW Golf) treffen auf die Visselhöveder BMW-Piloten Olaf Müller (320) und Jörg Dettmer (325ix), den Volvo-Quetreiber Holger Knöbel (Gruppe-H-240) sowie den Holsteiner Bauern Kai-Dieter Kölle im Porsche 911.

 

Alle Infos unter www.rallye-saar-ost.de, www.msc-braach-1980.de und www.smc-stade.de 

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