ADMV Rallye

Osterburg knackt die 100

Gleichzeitig mit der Rallye Stemweder Berg findet an diesem Wochenende in Thüringen die Osterburg-Rallye statt. Der Asphalt-Klassiker zählt zu den ADMV-Rallye-Meisterschaften, lockt aber alljährlich auch starke Teams aus Bayern und Baden-Württemberg an.

Genau 102 Nennungen sind für die 48. ADMV-Osterburg-Rallye des MC Weida eingegangen. Weil Vorjahressieger Patrik Dinkel in der DRM startet, trägt Rudi Reindl, Osterburg-Sieger von 2012 und 2015 und frischgebackener Haßberg-Sieger, die Nummer 1 auf seinem Mitsubishi. Die Konkurrenz ist allerdings stark, insbesondere die Oberfranken Reinhard Honke (Subaru) und Roland Macht (Evo 9) muss er im Auge behalten, dazu die sächsischen Lancer-Piloten Mario Czok und Sebastian Zimmermann. Als härtester Reindl-Konkurrent gilt aber der Weinland-Sieger Bernd Michel im Subaru Impreza, der seine Nennung nach dem tragischen Unfalltod seiner Mutter zurückgezogen, letztlich aber wieder aktiviert hat.

Bei den 2WD-Fahrzeugen treffen der Weidaer Lokalmatador Jürgen Gebhardt (Citroen DS3 von Schmack) und der zweimalige ADMV-Meister Nick Heilborn (BMW M3) aufeinander. Auch Dirk Knüpfer im Ex-R3-Honda Civic und der Schwabe Darius Gitzel im Skoda Octavia werden stark eingeschätzt. Unter den 25 Teams der Klasse NC3 wird sich die Bayern-Truppe (u.a. Stopfer, Hodel, Merkel) mit den Thüringern (u.a. Arndt), Sachsen (u.a. Sonntag und Bernd Knüpfer) und den Ruppinern (Dammaschke, Brunke) auseinandersetzen müssen. Gut besetzt ist auch die 1600-cm³-Klasse NC4 mit 13 Teilnehmern sowie die Gruppe G mit 30% Zuwachs gegenüber 2018.

Das Rallyezentrum befindet sich wie immer im Weidaer Stadtteil Steinsdorf (Navi: 07570 Weida, Steinsdorf 19), wo am Freitag die Abnahme am Sportplatz und die „Raceparty“ in der kleinen Halle zwischen Gemeindehaus und „Fahrerlager“ stattfinden. Am Samstag starten die Teilnehmer unterhalb der weithin sichtbaren Osterburg auf dem Marktplatz in Weida, das erste Fahrzeug um 12.15 Uhr. Drei Asphalt-Sprints liegen vor den 84 Teams der Rallye 35 und den 18 Teams der Histo-GLP.

Die WP 1+4 bei Langenwetzendorf weist zwei ganz kurze Schotterwege auf, einer davon am beliebten Zuschauerpunkt bei Nässa. Der schnelle Klassiker zwischen Rohna und Schüptitz – mit Zuschauerplätzen oberhalb des Rallyezentrums sowie bei Schönberg - läuft diesmal als WP 2+5 in umgekehrter Richtung als 2018 und mit einem völlig neuem Anfang. Nur 500 Meter nach dem Stopp in Rohna beginnt die WP 3+6 auf schmalen, schnellen Wegen, die schon in früheren Jahren genutzt wurden. Die Halbzeitpause ist bei Aldi in Weida, Siegerehrung und Abschluss-Fete steigen wieder in Steinsdorf. Programmhefte sind nicht nur im Rallyezentrum, sondern auch an den Weidaer Tankstellen erhältlich.

Mehr unter www.osterburg-rallye.de

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