SRM 2012

'Kohle&Stahl' beendet Sommerpause

Mit einem echten Klassiker endet die Sommerpause in der Saarländischen ADAC Rallye Meisterschaft (SRM). Am 15. September verwandelt sich der Kirmesplatz in Wolfersweiler in ein großes Fahrerlager – die 24. ADAC Rallye Kohle und Stahl ist startklar.

<strong>AN DER SPITZE:</strong> Frank Reiter will seine Führung in der SRM verteidigen

Ein mit über 100 Fahrzeugen prall gefülltes und hochkarätig besetztes Starterfeld, sechs anspruchsvolle Sprintprüfungen über 35 WP-Kilometer inklusive einem kleinen, aber feinen Schotteranteil von 13 Prozent – Rallyeherz was willst du mehr?

 

„Nach den durchweg positiven Resonanzen aus dem Vorjahr haben wir beschlossen am Grundprinzip nichts zu ändern und lediglich kleinere Anpassungen vorzunehmen. Die Streckencharakteristik mit wechselnden Belägen, bergauf und –ab mit schnellen Stücken und Handbremskehren, mal breit und dann wieder schmal – hier müsste jeder Fahrer das passende Geläuf vorfinden. Das Rallyezentrum befindet sich erstmals vom Start bis zur Siegerehrung auf dem Kirmesplatz in Nohfelden-Wolfersweiler, dazu werden wir ein großes Festzelt aufbauen und damit die Wege minimieren“, verrät Axel Brocker, Pressereferent des MSC Obere Nahe.

 

Bereits um 12:31 Uhr erfolgt der Rampenstart bei den Teilnehmern der ADAC Retro Rallye Serie, 90 Minuten dahinter startet ab 14:01 Uhr das Hauptfeld der Rallye 200 mit der Bestzeitwertung. Eine Broschüre mit der genauen Streckenbeschreibung inklusive Tipps zu attraktiven Zuschauerbereichen und Hintergrundinformationen, dem Zeitplan und der Starterliste ist am Tage der Veranstaltung am Rallyezentrum erhältlich. Hier wird auch während der gesamten Veranstaltung für das leibliche Wohl gesorgt.

 

Bei nur noch zwei ausstehenden Läufen spitzt sich der Kampf um die saarländische Meisterkrone zu. Der Dillinger KFZ-Meister Frank Reiter führt mit seinem Copiloten Marco Simon im BMW M3 das Klassement an. Nur wenige Zähler zurück lauert Willi Stumpf im seriennahen Toyota Celica auf seine Chance. Auf Platz drei taucht völlig überraschend mit Mika Kitola der finnische Schotterspezialist in seinem Honda Civic Type R auf. Ihn hatte vor dieser Saison keiner auf der Rechnung und er gilt zu Recht als einer der Aufsteiger des Jahres.

 

Bereits auf den Rängen vier und fünf sorgen mit Felix Griebel (Suzuki Swift) und Benjamin Schmitt (Citroen C2 R2 Max) die schnellsten Youngster für Furore. Die beiden Junioren zeigen während der gesamten Saison eine starke Leistung ohne Fehler, punkten regelmäßig und können sich noch große Hoffnungen auf den hart umkämpften Titel machen. Für Griebel ist diese Veranstaltung etwas ganz besonderes, schließlich wohnt er nur einen Steinwurf vom Rallyezentrum entfernt und möchte als Lokalmatador vor heimischem Publikum eine gute Show abliefern.

 

Georg Berlandy (BMW M3), Dirk Riebensahm und Frank Schlinck (beide Mitsubishi) lagen lange Zeit auf Meisterschaftskurs, doch jeweils eine Nullnummer bei der Rallye Warndt bzw. Birkenfeld warf sie auf die Ränge 9 bis 11 zurück, doch auch für sie ist der „Zug noch nicht abgefahren“… Eine Vielzahl an Gaststartern wird versuchen den etablierten Piloten das Leben so schwer als möglich zu machen. Der schwäbische Dauersieger Rainer Noller gab als einer der ersten seine Nennung ab und fiebert der Veranstaltung entgegen: „Ich mag die Rallyes im Saarland. Die Strecken sind immer sehr anspruchsvoll, die Organisation und die Zeitnahme zählt zu den besten in Deutschland.“

 

Weitere Informationen unter: www.msc-obere-nahe.de 

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