ADMV-RM

Hochkarätige Sprinter in Grünhain

Sepp Wiegand, Carsten Mohe, Martin Christ und Rudi Reindl führen die Starterliste der Rallye Grünhain an. 88 Teams haben für das Sprint-Festival im Erzgebirge genannt.

Nur 14 Tage nach dem Schotter-Klassiker in Bad Schmiedeberg wird die ADMV-Rallye-Meisterschaft mit der 17. ADMV Herkommer-Kfz-Technik Rallye Grünhain fortgesetzt. Die Rallye zählt zum ADMV-Pokal, der Sächsischen und der Thüringer Meisterschaft sowie – mit den 16 Teams der Histo-Rallye, die hinter dem R35-Feld startet – zum ADMV-Histo-Rallye-Cup.

Die Rallye Grünhain zeichnet sich in diesem Jahr durch eine sehr kompakte Strecke aus: nur vier Wertungsprüfungen, 100% Asphalt, nur 100 km Gesamtlänge. Zum Auftakt läuft der legendäre Rundkurs an der Grünhainer Klostermauer über 10 km, anschließend wartet eine gut 7 km lange Start-Ziel-Prüfung bei Elterlein auf die Fahrer. Das Rallyezentrum mit Start (Samstag ab 12:30 Uhr), Ziel und Parc Fermé wird wie gewohnt in der Grünhainer Bahnhofstraße eingerichtet. Die Technische Abnahme erfolgt am Freitag ab 17 Uhr wenige Meter weiter bei der Feuerwehr.

Wiegand trifft auf Christ und Mohe

Für den Gesamtsieg kommt mindestens ein halbes Dutzend Piloten in Frage, die auf unterschiedliche Antriebskonzepte vertrauen. Vornweg fährt ein Trio mit agilen Fronttrieblern: Lokalmatador und Vorjahressieger Sepp Wiegand im Opel Corsa Rally4, der DM- Spitzenreiter Martin Christ im gleichen Fahrzeug und Carsten Mohe, der nach elfmonatiger Rallyeabstinenz ein „Mini-Comeback“ im lautstarken Renault Mégane Maxi feiert.

Dahinter wartet ein kampfstarkes Mitsubishi-Quartett mit dem viermaligen Grünhain-Sieger Rudi Reindl, dem letztjährigen Dritten Mario Czok, dem 2019er Sieger Roland Macht und seinem Sohn John Macht, der in dieser Saison schon zwei Gesamtsiege feiern konnte. Die schnellen Asphalt-Strecken im Erzgebirge geben auch den BMW-M3-Piloten Nick Heilborn und Werner Mühl Chancen auf einen Podestplatz. Den Kontrahenten um den Gruppe-G-Sieg, Jochen Baumhauer im Audi TT und Reinhard Honke im BMW 140ix, werden Top-10-Plätze zugetraut.

Die Titelanwärter in den ADMV-Meisterschaften reisen nach Grünhain, um in den „kleinen“ Klassen kräftig zu punkten. Besondere Spannung verspricht die 1600-cm³-Klasse NC3, wo der aktuelle Spitzenreiter Uwe Joachim und sein Vorgänger Fabian Schulze (beide Suzuki Swift) auf die einheimischen Polo-Piloten Andreas Schramm und Lars Meyer treffen.

Unter den 21 Teams der 2-Liter-Klasse NC3 werden Bernd Knüpfer im Opel Astra und Christian Bauer im Renault Clio um jede Zehntelsekunde kämpfen, doch als Favorit tritt der Routinier Veit König an, dessen Suzuki Swift S1600 in dieser Klasse startberechtigt ist. Der amtierende ADMV-Champion Thomas Leonhardt hat die Chance, in Grünhain die Führung im ADMV-Pokal zu übernehmen, wobei er statt seines Audi B5 Quattro diesmal einen Subaru Turbodiesel in der Klasse NC8 einsetzt.

Mehr Infos und die Vorverkaufsstellen für das Programmheft unter www.mc-gruenhain.de

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