Oster-Action in Tiefenbach und Zerf

Die beiden Rallyes am Ostersamstag zählen zu den Pionieren der Rallye 70. In diesem Jahr sticht der HJS-DRC-Lauf im bayerischen Tiefenbach mit einer rekordverdächtigen Nennliste von 114 Teams heraus.

Die beiden Rallyes am Ostersamstag zählen zu den Pionieren der Rallye 70. In diesem Jahr sticht der HJS-DRC-Lauf im bayerischen Tiefenbach mit einer rekordverdächtigen Nennliste von 114 Teams heraus.

Oster-Rallye Tiefenbach

Mit 114 Nennungen, darunter neun aus Österreich und zwei aus Tschechien, hat die 17. Auflage der ADAC-Oster-Rallye Tiefenbach das Nennergebnis des Vorjahres um 38 Fahrzeuge erhöht und knüpft an die guten Zeiten von 2011 bis 2016 an, als fünfmal die 100-Starter-Marke geknackt wurde. Die attraktiven Prämien im HJS-DRC-Cup lassen rund 20 Teams in den Bayerischen Wald reisen, darunter sechs der 14 eingeschriebenen Junioren. 

Die Favoriten kommen – natürlich – aus der Boliden-Klasse NC1, in der nicht weniger als 33 Fahrer genannt haben. An der Spitze steht der viermalige Deutsche Meister Hermann Gaßner im Mitsubishi Lancer Evo 10. Seine Markengefährten Rudi Reindl, Roland Macht und Patrik Dinkel wollen ebenso um den Sieg kämpfen wie Bernd Michel im Subaru Impreza. Sollte am Ostersamstag auf den zügigen Wertungsprüfungen rund um Tiefenbach die Sonne scheinen, fällt den PS-starken Schwaben-M3 von Fritz Köhler und Jörg Dörre sogar die Favoritenrolle zu. 

Sulzinger sorgt für Premiere

Mit Interesse wird der erste Einsatz eines Opel Manta 400 erwartet, den der frühere Oster-Rallye-Sieger Jürgen Geist angekündigt hat. Mit 38 Fahrzeugen glänzt die Klasse NC3, wobei Christian Allkofer im Renault Clio die besten Chancen eingeräumt werden und Thomas Wallner mit dem CTC-Peugeot 206 Super 1600 einen exotischen Farbtupfer setzt. Spannend kann auch die RC4-Klasse werden, wo Raffael Sulzinger im brandneuen Ford Fiesta mit 1-Liter-Turbomotor auf den Routinier Steffen Schmid und den Youngster Max Reiter, beide mit Citroen C2 R2, trifft. 

Die ADAC-Oster-Rallye Tiefenbach richtet – wie gewohnt -  das Rallyezentrum auf dem Gelände der Firma Gienger im Tiefenbacher Gewerbegebiet Hof (Navi: 94113 Tiefenbach, Gewerbering 1) ein. Ab 12 Uhr starten die Teilnehmer zu den sechs Wertungsprüfungen im Bayerischen Wald. Zwei Sprints und ein langer Rundkurs werden je zweimal gefahren. Somit ergeben sich 65 WP-Kilometer, komplett auf Asphalt. Mehr unter www.asc-tiefenbach.de 

Oster-Rallye Zerf 

Mittelpunkt der ADAC-Oster-Rallye Zerf ist die Ruwertalhalle in Zerf (Navi: 54314 Zerf, In der Deeswiese). Hier beginnt die Rallye 70, die zu vier Regionalmeisterschaften zählt, am Samstag um 12.30 Uhr und endet mit der Siegerehrung gegen 20.30 Uhr. Wichtig für Zuschauer: Programmhefte werden erst ab 7 Uhr verkauft, bewirtet wird die Ruwertalhalle den ganzen Tag. Die Wertungsprüfungen finden im Hochwald – zwischen Trier und der Hunsrückhöhenstraße – statt. Zwei Schleifen mit zwei Sprints (jeweils 8 km) und einem Rundkurs (15 km) liegen vor den Fahrern, das ergibt 61 WP-Kilometer, davon lediglich 1 km Schotter.

Mit 73 Nennungen stehen 13 Teams weniger auf der Teilnehmerliste als vor einem Jahr. Klarer Favorit ist Frank Färber, der mit Peter Schaafs Peugeot 207 Super 2000 technisch ohne Konkurrenz ist. Dahinter kommen viele Fahrer für den Ehrenplatz in Frage, allen voran die Mitsubishi-Truppe mit Michael Bieg, Andreas Brocker oder Steven Gisch. Wenn das Wetter im Hochwald mitspielt, können auch die heckgetriebenen Boliden ein Wörtchen mitspielen. Neben den M3-Piloten Jürgen Lenarz und Dirk Krüger treten zwei prominente Fahrer in Zerf an: Marijan Griebel im BMW M3 E46 (von Sascha Winter) und LeMans-Sieger Timo Bernhard im Porsche Cayman, den sonst sein Vater bewegt. Mehr Information unter www.msc-zerf.de

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