Finale im DMSB Rallye Cup

Nach sieben Vorläufen im Norden und sieben Vorläufen im Süden fällt am Samstag die Entscheidung im DMSB Rallye Cup bei der Atlantis-Rallye in Schleswig-Holstein.

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Nach sieben Vorläufen im Norden und sieben Vorläufen im Süden fällt am Samstag die Entscheidung im DMSB Rallye Cup bei der Atlantis-Rallye in Schleswig-Holstein.

Schauplatz des Finales ist Kaltenkirchen, eine 20.000-Seelen-Stadt nördlich von Hamburg. Das neue Rallyezentrum liegt im Industriegebiet am Südrand der Stadt (Navi: 24568 Kaltenkirchen, Hans-Stockmar-Straße 24) und wird über die AS 19 „Henstedt-Ulzburg“ der Autobahn A 7 Hamburg-Neumünster angefahren. 

Die 49. ADAC-Rallye Atlantis beginnt am Samstag um 12 Uhr. Die Veranstaltung wird als Rallye 70 in zwei Schleifen mit je vier Wertungsprüfungen zwischen Kaltenkirchen und Bad Segeberg durchgeführt. Ein kurzer Rundkurs mit Ausfahrt nach Schmalfeld eröffnet den Wettbewerb. Dann folgen zwei lange Start-Ziel-Prüfungen bei Wittenborn – bekannt aus dem letzten Jahr - und Fredesdorf und schließlich der beliebte Rundkurs bei Stuvenborn. Die zwei Durchgänge ergeben 69 WP-Kilometer, davon 4 km auf losem Untergrund. Die Landschaft ist flach, dennoch ist die Streckencharakteristik abwechslungsreich; die Atlantis-Prüfungen gelten als anspruchsvoll, insbesondere bei nassem Wetter. Das erste Fahrzeug soll gegen 17 Uhr das Ziel erreichen.

Die Nennliste umfasst leider nur 42 Teams. Es fehlt der Spitzenreiter der Süd-Region, Siegfried Röger im Gruppe-G-Golf, der mit 109 Punkten so viele Punkte gesammelt hat wie kein anderer Fahrer. So startet Dennis Rostek im Evo 10 als Titel-Favorit, in der Nord-Region mit 91 Punkten am erfolgreichsten. Da beim Finale doppelte Punkte vergeben werden, haben auch Oliver Selmikeit (Honda Civic, 84 Punkte), Mirko Dulleck (VW Polo, 84 Punkte), Jan Potthast (BMW 318, 79 Punkte) und Marcus Leibbrandt (Evo 10, 78 Punkte) reelle Titelchancen.

Als Favorit auf den Atlantis-Sieg rollt Martin Schütte an den Start, der als Vorjahressieger die Nummer 1 auf seinem Evo 7 trägt. Chancen auf einen Podestplatz rechnen sich außer Rostek auch sein Mitsubishi-Kollege Uwe Broda aus sowie die beiden bekannten Holsteiner Porsche-Piloten Andreas Dahms und Kai-Dieter Kölle. In der 2-Liter-Klasse startet Stephanie Zorn im Renault Clio dank des Heimvorteils als Favoritin, muss aber auf Klaus Osterhaus im Toyota GT86 und den Thüringer Meister Hannes Arndt im Ford Fiesta achten.

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