Endspurt in Eifel und Alb

Die Schwäbische Alb und die Eifel stehen am Wochenende im Blickpunkt: In der Nähe von Heidenheim findet die Junior-Rallye BW als letzter Vorlauf zum DMSB Rallye Cup statt, zwischen Ahr und Nürburgring die Rallye Köln-Ahrweiler als Finale der Youngtimer-Trophy.

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Die Schwäbische Alb und die Eifel stehen am Wochenende im Blickpunkt: In der Nähe von Heidenheim findet die Junior-Rallye BW als letzter Vorlauf zum DMSB Rallye Cup statt, zwischen Ahr und Nürburgring die Rallye Köln-Ahrweiler als Finale der Youngtimer-Trophy.

Junior-Rallye BW

Die ADAC-Junior-Rallye BW zieht von Heidenheim um ins rund 10 km weiter östlich gelegene Nattheim, wo mitten im Ort in der Gemeindehalle das Rallyezentrum eingerichtet wird (Navi: Dieselstraße 22, 89564 Nattheim). Die Servicezone liegt am südlichen Ortsrand im Gewerbegebiet Schmaleich. Um 11.00 Uhr startet am Samstag das erste Fahrzeug zur Rallye 70, die über drei Sprintprüfungen mit 11 km, 7 km und 14 km führt, insgesamt 65 WP-Kilometer mit 98% Asphalt. Kurze Videos von den Zuschauerzonen gibt es unter www.rallye-baden-wuerttemberg.com

Mit 49 Nennungen (plus 8 Retro) bleibt das Feld überschaubar. Rainer Noller startet mit seinem Evo 9 als Favorit, Fritz Köhler dürfte im Compact-M3 sein einziger ernst zu nehmender Konkurrent werden. Interessante Kämpfe gibt es bei den Fronttrieblern, wo Thomas Pohlner im Citroen DS3 auf Steffen Schmid im C2 R2 trifft, und in der 2-Liter-Klasse der Gruppe F, wo Kai Otterbach und Sven Kress mit ihrem BMW 320is aufeinander treffen. 

Partner des DMSB Rallye Cups

Rallye Köln-Ahrweiler 

Die seit 1994 als Youngtimer-Festival ausgetragene ADAC-Rallye Köln-Ahrweiler verliert in diesem Jahr viel von ihrem ursprünglichen Charakter; mit der Öffnung für CTC-Fahrzeuge bis Baujahr 2010 werden die Mitsubishi das Geschehen mitbestimmen. Zugelassen sind jetzt Fahrzeuge aus 14 Wertungsgruppen, die in „übersichtliche“ 43 Klassen unterteilt sind. 67 Teams haben ihre Nennung abgegeben.

Als Favorit mit der Nummer 1 startet Georg Berlandy in seinem Opel Kadett C mit 16V-Motor, der seinen dreizehnten Sieg anpeilt. Ihm folgen Walter Gromöller (Opel Ascona 400) und Jonas Tischner (BMW M3), die 2017 neben ihm auf dem Podium standen. Weitere Kandidaten auf einen Podiumsplatz sind Michael Küke (Porsche Carrera), Edwin Wolves (Opel Manta B), Mats van den Brand (BMW M3) und Christoph Schleimer (Astra Kit Car). Und natürlich wollen die Mitsubishi-Piloten Frank Färber und Michael Bieg ein gewichtiges Wörtchen mitreden.

Am Freitagabend sammeln sich die Fahrzeuge am Seilbahn-Parkplatz in Altenahr, das erste Wettbewerbsfahrzeug geht um 17 Uhr am Bahnhof Mayschoß (Navi: 53508 Mayschoß, Ahr-Rotwein-Straße 50, knappe Parkmöglichkeiten) auf die kurze Etappe mit nur einer Wertungsprüfung. Mit neuer Startreihenfolge wird am Samstagmorgen um 9 Uhr die zweite Etappe in Angriff genommen, die durch die Eifel zum Nürburgring und zurück führt. Die Mittagspause findet wie gewohnt in Meuspath statt. Insgesamt sind 152 km auf 13 Wertungsprüfungen zu absolvieren, von denen einige nicht besichtigt werden können. Mehr unter www.r-k-a.de