DMSB verlangt Stellungnahme von Grabfeld-Startern

Nachspiel für die Fahrer, die eine gültige DMSB-Lizenz besitzen und an der diesjährigen Grabfeld-Rallye teilnahmen.

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Nachspiel für die Fahrer, die eine gültige DMSB-Lizenz besitzen und an der diesjährigen Grabfeld-Rallye teilnahmen.

Heute gab es für einige Fahrer Post vom DMSB. Daran stellte der Verband fest, dass die Betroffenen an der diesjährigen Grabfeld-Rallye teilgenommen hatten, die nicht vom Motorsportbund oder seinen Mitgliedsorganisationen genehmigt wurde. Die ‚Grabfeld‘ fand in diesem Jahr erstmals unter der Flagge des neugegründeten „Rallye Super Cup e.v“ statt.

Der DMSB forderte die angeschriebenen Fahrer deshalb auf, bis zum 27. Juli Stellung zu nehmen. Ihnen wird vorgeworden, gegen Art 2.1.5.a iV.M Art 9.10.1 FIA Int. Sportgesetzt verstoßen zu haben. Dies könnte ein Verfahren vor dem DMSB Sportgericht zur Folge haben.

„Wer eine DMSB-Lizenz beantragt, schließt einen Vertrag mit unserem Verband – das gilt für Sportwarte genauso wie für Fahrer“, erklärte DMSB-Pressesprecher Michael Kramp. „Einer der Bestandteile dieser Vereinbarung ist es, nicht an Motorsportveranstaltungen teilzunehmen, die nicht vom DMSB, seinen Trägervereinen oder einem anderen FIA-Verband organisiert werden. Gegen diesen Vertragsbestandteil wurde durch die Teilnahme an der Grabfeld-Rallye nun offensichtlich verstoßen. Darum haben wir die betreffenden Lizenznehmer angeschrieben, damit sie sich dazu äußern können.“