Rallye satt zu Pfingsten

Am Pfingstsamstag laden drei Rallye-35-Veranstaltung zum Besuch ein: die Hunsrück-Junior-Rallye in Rheinland-Pfalz, die Haßberg-Rallye in Unterfranken und die Emmersdorfer Baron-von-Aretin-Rallye in Niederbayern.

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Am Pfingstsamstag laden drei Rallye-35-Veranstaltung zum Besuch ein: die Hunsrück-Junior-Rallye in Rheinland-Pfalz, die Haßberg-Rallye in Unterfranken und die Emmersdorfer Baron-von-Aretin-Rallye in Niederbayern.

Hunsrück-Junior-Rallye

Die 21. AvD/STH-Hunsrück-Junior-Rallye wartet mit einer wesentlichen Änderung auf: Aus dem bisherigen „Rallyesprint“ mit drei Durchgängen auf dem anspruchsvollen Hettenrodter Rundkurs wird eine „richtige“ Rallye 35 mit zwei Schleifen. Nach einem neuen 7 km langen Sprint mit knapp 20% Schotter folgt der bekannte Rundkurs, der mit Auslauf über 10 km führt und ebenfalls ein Schotterstück enthält. Mit insgesamt 81 km Strecke ist die Rallye sehr kompakt. Sie beginnt am Samstag um 13.00 Uhr vor dem Bürgerhaus in Hettenrodt (Navi: 55758 Hettenrodt, Wartenhübel 5) bei Idar-Oberstein, das auch in diesem Jahr wieder Dreh- und Angelpunkt der „Hunsrück Junior“ ist.

Mit 85 Nennungen erlebt der Hunsrück das größte Feld am Pfingstwochenende. An der Spitze will Georg Berlandy in seinem Gruppe-4- Kadett C versuchen, trotz des relativen hohen Schotteranteils Frank Färber Paroli zu bieten, der mit seinem Evo 8 natürlich einen Traktionsvorteil hat. Auch Andreas Brocker zählt nach seinen erstklassigen Ergebnissen in dieser Saison zu den Favoriten. Für knisternde Spannung sorgt das Duell der Citroen C2 zwischen Steffen Schmid und Felix Griebel, die dem gerade 18 Jahre gewordenen Max Reiter, ebenfalls C2 R2, eine hohe Messlatte setzen. Unter den 15 Youngtimer-Teams ist der Lancia Stratos von Claus Aulenbacher der „Brüller“. Mehr unter www.sth-io.de  

Haßberg-Rallye

Eine Woche nach der Rallye des AMSC Hammelburg ist Unterfranken erneut Schauplatz einer Rallye. Am Samstag wird um 12.30 Uhr das erste Fahrzeug in Ebern zur 21. ADAC-Haßberg-Rallye starten. Das Konzept ist klassisch: Zwei Schleifen mit je drei Start-Ziel-Prüfungen über 35 WP- und 162 Gesamt-Kilometer, 1 km Schotter inklusive. Das Rallyezentrum wird in der Kantine der Firma PAS-Valeo (Navi: 96106 Ebern, Andreas-Humann-Str. 2) eingerichtet.

Mit 54 Nennungen für die Rallye 35 und 9 Nennungen für die Retro-Rallye dürfte der AC Ebern nicht sonderlich zufrieden sein – nach 68 plus 7 Startern im Vorjahr. Immerhin – die bekannten fränkischen Evo-Fahrer treten in Ebern an: Roland Macht, Reinhard Honke und Patrik Dinkel. Dazu kommen ihre Markenkollegen Jörg Schuhej aus Hessen, Raphael Ramonat aus Thüringen und Rudi Reindl aus Oberbayern. Mehr unter www.ac-ebern.de

Emmersdorfer Baron-von-Aretin-Rallye

Deutschlands Schotter-Spezialisten fahren am Pfingstwochenende nach Aldersbach und messen sich dort mit den einheimischen Fahrern aus Nieder- und Oberbayern. Beim dritten Lauf zum Schotter-Cup dient der Weißbierstadel der Brauerei Aldersbach als Rallyezentrum. Zelten, Parken, Start, Ziel, Essen und Trinken, Siegerehrung – alles findet auf dem Brauereigelände statt (Navi: Aidenbacher Str. 10, 94501 Aldersbach). Drei Start-Ziel-Prüfungen sind zweimal zu absolvieren, wobei ein Sprint mitten in Emmersdorf beginnt. Den Abschluss bildet erneut die Zuschauer-WP in der Kiesgrube Aldersbach. Von den 26 WP-Kilometer führen rund 75% über losen Untergrund, nur 25% über Asphalt. Der Start erfolgt am Pfingstsamstag ab 12.00 Uhr, und zwar im 2-Minuten-Takt mit den leistungsschwachen Fahrzeug zuerst und den Allrad-Turbo-Boliden am Schluss. 

Mit 65 Nennungen wird das Vorjahresergebnis um 80% gesteigert. Bei den Fronttrieblern will Alois Scheidhammer (Opel Astra TDI) sein Heimspiel mit gegen Vizemeister Thomas Schultz (Renault Clio), Bernd Knüpfer (Opel Astra) und den 2016er Cup-Sieger Alexander Klemm (Seat Ibiza TDI) gewinnen. Bei den Hecktrieblern möchte Sebastian Vollak(BMW 318 Compact) die Scharte von der Roland-Rallye auswetzen, während der Emmersdorfer Werner Müller (BMW 318is) seine Führung verteidigen will. Der Gesamtsieg wird natürlich in der Allrad-Kategorie ausgefochten. Podiumsplätze peilen der Südbayern-Meister Martin Kainz, der frühere DMSB-Cup-Sieger Ken Milde (Evo 8), Michael Dinkel (Evo 7) und DAM-Ex-Meister Stefan Schulze (Subaru Impreza) an. Als heißeste Favoriten gelten jedoch die Fahrer mit der kürzesten und mit der weitesten Anfahrt: Rudi Weileder (Evo 8) hat sein Heimspiel schon 2011 einmal als Sieger beendet, der Finne Jaakko Keskinen (Evo 10) sogar schon dreimal in den Jahren 2010, 2012 und 2015. Mehr unter www.msc-emmersdorf.de und www.schotter-cup.de