Startschuss für den DMSB Rallye Cup

Am Wochenende beginnt die dritte Saison des DMSB Rallye Cups. Die Rallye-70-Serie gastiert am Samstag bei der Werra-Meißner-Rallye in Nordhessen und am Sonntag bei der Rallye Kempenich in der Eifel.

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Am Wochenende beginnt die dritte Saison des DMSB Rallye Cups. Die Rallye-70-Serie gastiert am Samstag bei der Werra-Meißner-Rallye in Nordhessen und am Sonntag bei der Rallye Kempenich in der Eifel.

Die Region Nord des DMSB Rallye Cups startet in Weißenborn – zwischen Eschwege und Eisenach – mit der ADAC-Werra-Meißner-Rallye. Treffpunkt ist das Dorfgemeinschaftshaus in der Ortsmitte von Weißenborn. Das erste Fahrzeug startet um 12.01 Uhr. Vor ihm liegen drei Schleifen mit jeweils drei Wertungsprüfungen, die bei 220 km Gesamtlänge über 64 WP-Kilometer (komplett Asphalt) führen. Zwei WPs sind vom Rallyezentrum aus zu Fuß erreichbar.

Enttäuschend ist das Nennergebnis mit nur 32 Fahrzeugen – trotz etlicher Prädikate und trotz einer guten Veranstaltung im letzten Jahr. Vor allem die ehemalige Rallye-Hochburg Hessen steckt in einer tiefen Krise, nur 14 hessische Teams stehen auf der Nennliste. Angeführt wird das Feld von Jörg Schuhej im Evo 9, der als klarer Favorit gehandelt wird. Für den Ehrenplatz kommen Konstantin Keil im Citroen DS3, die Evo-Piloten Martin Wagner, Dennis Rostek und Mario Czok sowie der ADMV- und Thüringen-Meister Nick Heilborn im BMW M3 in Frage. Unter den neun Autos der Klasse F5 wird der Toyota GT86 von Klaus Osterhaus der Blickfang sein. 25 Fahrzeuge der Retro-Rallye ergänzen das Feld. Mehr unter www.werra-meissner-rallye.de 

Am Sonntag erlebt Kempenich den Frühjahrsklassiker in der Eifel, der in diesem Jahr als erster Lauf zur Region Süd des DMSB Rallye Cups und zu mehreren regionalen Meisterschaften zählt. Die 40. Ausgabe der ADAC-Rallye Kempenich ist superkompakt: 69 WP-Kilometer mit 98% Asphalt bei nur 122 Gesamt-Kilometern. Unter den vier Prüfungen, die zweimal absolviert werden, sind auch wieder der bei den Zuschauern besonders beliebte Rundkurs Hannebach sowie die legendäre Prüfung zwischen Engeln und Weibern. Das Rallyezentrum wird mitten in Kempenich in der Leyberghalle eingerichtet. Hier erfolgt der Start am Sonntag ab 12 Uhr.

Mit 90 Nennungen zeigt sich die Rallye Kempenich recht gut erholt. Da die 2017 so erfolgreichen Schwaben diesmal – zwischen Hohenlohe und Ulm – fehlen, kommen die Favoriten aus dem Rheinland. Frank Färber, der Rekord-Sieger von Kempenich, trägt die Startnummer 1 auf seinem Mitsubishi. Michael Bieg will ihn hetzen und seinen ersten Sieg in der Nordeifel erringen. Das Treppchen peilen auch die Evo-Piloten Helmut Beckmann und Frank Schlinck sowie die BMW-Fahrer Karlheinz Braun und Dirk Krüger, der amtierende Rheinland-Pfalz-Meister, an. Stärkste Klasse ist die F5 bis 2000 cm³, wo Saarland-Meister Kai Stumpf von 22 Konkurrenten gejagt wird. Auch die Youngtimer-Trophy zeigt sich leicht erholt; unter den 17 Teams dürfte Claus Aulenbachers Lancia Stratos beim Publikum zum Liebling der Herzen und Ohren werden. Mehr unter www.msc-kempenich.de