Hunsrück-Revival

Vor einem Jahr lebte die Hunsrück-Rallye wieder auf – zumindest ein bisschen, mit einem Rallyesprint bei Idar-Oberstein. Am Samstag können die Fans die zweite Auflage des AvD/STH-Hunsrück-Rallyesprints erleben.

Vor einem Jahr lebte die Hunsrück-Rallye wieder auf – zumindest ein bisschen, mit einem Rallyesprint bei Idar-Oberstein. Am Samstag können die Fans die zweite Auflage des AvD/STH-Hunsrück-Rallyesprints erleben.

Wie im Vorjahr wird das Bürgerhaus in Hettenrodt (Navi: 55758 Hettenrodt, Wartenhübel 5) zum Dreh- und Angelpunkt der Rallye 35. Drei Durchgänge sind auf einem Rundkurs mit knapp zwei Runden zu absolvieren. Gegenüber 2016 wird der Auslauf um mehr als zwei Kilometer verlängert, so dass jeder Durchgang auf stattliche 10 km Länge kommt. Kurvenreiche Landstraßen, schmale Asphaltwege und ein Schotterstück durch Feld und Wald sorgen eine echte Hunsrück-Mischung, der Schotteranteil liegt bei 18%. Das erste Fahrzeug startet am Samstag um 12.30 Uhr. 

Eine Woche nach der benachbarten Birkenfelder Löwen-Rallye haben zwar nur 38 Teams für den Hunsrück-Rallyesprint genannt (dazu ein Dutzend Vorauswagen), doch die Qualität des Feldes ist ausgezeichnet. Der frühere Deutsche Meister Georg Berlandy will im Opel Kadett C seinen Vorjahressieg wiederholen. Das wird schwer, denn Rainer Noller reist mit seinem Evo 8 in den Hunsrück, um seinen neunten Saisonsieg zu erobern. 

Auch der Badener Oliver Bliss im Evo 6 und der NAVC-Champion Stefan Schulze im Subaru Impreza peilen das Podium an. Selbst bei den Hecktrieblern muss Berlandy mit heftiger Konkurrenz aus Schwaben rechnen: Markus Löffelhardt tritt im BMW M3 an, Fritz Köhler im 320 Compact. Der Ulmer Steffen Schmidt trägt die Favoritenrolle bei den Fronttrieblern. 

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