Cimbern-Rallye: Anspruchsvolle Strecken fordern ihren Tribut

Wie im vergangenen Jahr heißt auch in dieser Saison der Sieger der Cimbern Rallye Jan Becker aus Hamburg. Aufregung gab es vor allem wegen der dänischen Top-Piloten.

Wie im vergangenen Jahr heißt auch in dieser Saison der Sieger der Cimbern Rallye Jan Becker aus Hamburg. Aufregung gab es vor allem wegen der dänischen Top-Piloten.

Für die veranstaltenden Motorsportfreunde (MSF) Idstedt war es nach eigenen Angaben eine sehr aufregende Cimbern-Rallye. Erstmals stand Rainer Haulsen als Rallye-Leiter an der Spitze der Organisation. „Das war für uns alle ein sehr anstrengender Tag. Die anspruchsvollen Wertungsprüfungen und die wechselnden Witterungsbedingungen haben offensichtlich einige Teams überfordert. Es kam, vor allem an der Spitze, zu vielen Ausrutschern. Zum Glück blieb es überwiegend bei Blechschäden“, sagte Haulsen.

Nach sechs Prüfungen rund um Süderbrarup lag Jan Becker gemeinsam mit Co-Pilot Klaus Wicha im Subaru Impreza WRX an der Spitze des Feldes. Platz zwei ging an die Dänen Kenneth Madsen/Mette Felthaus (Suzuki Swift Maxi) und Martin Johansen/Dan Johansen im Renault Clio Maxi. Platz vier belegten Guido Imhoff/ Sebastian Walker in ihrem VW Golf Kit-Car vor Timo Broda/Valentin Langner im Mitsubishi Lancer. Von den 73 Teams, die bei der Veranstaltung der MSF Idstedt über die Startrampe in Süderbrarup rollten, sahen nur 50 das Ziel in Satrup.

Die Cimbern Rallye zählte erneut zur Rallye-Meisterschaft Dänemarks und die dänischen Spitzenfahrer sorgten für reichlich Kleinholz. Ib Kragh verlor gleich auf der ersten Prüfung nach einem Ausritt 4 ½ Minuten und landete mit dem Citroen DS3 R5 nur auf Platz 26. Michael Sörensen setzte im Skoda Fabia S2000 die erste Bestzeit, fiel aber in der nächsten Prüfung aus. Vor der letzten Prüfung, einem 15-km-Rundkurs, lagen die beiden 2-Liter-Super-Maxi von Kenneth Madsen (Suzuki Swift) und Benny Pedersen (Peugeot 206) nur sechs Sekunden auseinander auf den Plätzen 2 und 3. Pedersen flog dann heftig ab, so dass die folgenden Teams – u.a. Madsen, Imhoff und Broda – gestoppt wurden. Zwar beendeten 15 Teams die Prüfung, dennoch wurde sie später nicht gewertet.

Ergebnis Cimbern-Rallye

1. Jan Becker / Klaus Wicha Subaru Impreza STI C18 40:10,2
2. Kenneth Madsen / Mette Felthaus Suzuki Swift Maxi 2000 DK5 15,6
3. Martin Johansen / Dan Johansen Renault Clio Maxi 2000 DK5 53,2
4. Guido Imhoff / Sebastian Walker VW Golf III Kit Car C17 +1:05,6
5. Timo Broda / Valentin Langner Mitsubishi Evo 9 F1 +1:12,3
6. Heino Mejer / Bo Mölgaard Volvo 240 Turbo DK8 +1:41,7
7. Rasmus Sörensen / Heidi Knudsen Citroen C2 R2 DK4 +2:14,6
8. Jacob Jensen / Casper Jensen Peugeot 208 R2 DK4 +3:01,3
9. Andreas Dahms / Inka Lerch Porsche 911 Carrera DK9 +4:09,8
10. Rolf Petersen / Jürgen Krabbenhöft Mitsubishi Evo 5 F1 +5:10,6