Ruhe am Wochenende, fast ...

Um Ulm herum findet am Samstag die einzige deutsche Rallye des Wochenendes statt. Rainer Noller will versuchen, drei Wochen nach dem Saisonstart seinen vierten Gesamtsieg herauszufahren.

Um Ulm herum findet am Samstag die einzige deutsche Rallye des Wochenendes statt. Rainer Noller will versuchen, drei Wochen nach dem Saisonstart seinen vierten Gesamtsieg herauszufahren.

Im vergangenen Jahr erntete die Rallye Ulm für Strecken und Organisation jede Menge Lob von den Fahrern. Demzufolge können die Veranstalter der 18. UMC/DMV-Rallye Ulm auf Bewährtes zurückgreifen. Das Rallyezentrum schlagen sie in der renovierten Mehrzweckhalle im Stadtteil Einsingen auf (Navi: 89079 Ulm, Am Bürgele), zu erreichen über die B 311 von Ulm nach Ehingen. Hier erfolgt ab 11.30 der Start. Danach warten zwei Rundkurse und eine Start-Ziel-Prüfung auf dem „Hochsträß“, einem Ausläufer der Schwäbischen Alb, auf die Aktive und Zuschauer – über 35 WP-Kilometer, mit vielen Kurven, vielen Kuppen und 100% Asphalt.

Rainer Noller und Tanja Schlicht rollen als Favoriten an den Start. Doch ein Rudel von Mitsubishi-Piloten hofft auf einen Patzer, darunter Oliver Bliss, Uli Kübler, John Macht, Stefan Stich und Patrik Dinkel. Der Bayer Robert Schilcher kommt mit seinem Audi TTS Quattro nach Ulm. Weit vorn werden auch die PS-starken Gruppe-G-Fahrzeuge von Martin Breiler (Evo 10) und Jochen Baumhauer (Audi TT RS) erwartet. Bei den zweiradgetriebenen Fahrzeugen bekommt M3-Pilot Markus Löffelhardt Druck von drei 1600-cm³-Citroen: Melanie Schulz startet im DS3 mit Turbo, Steffen Schmid und Florian Just im C2 ohne Turbo. Mit 23 Nennungen ist die 2-Liter-Klasse der Gruppe F wieder am stärksten besetzt. Insgesamt haben sich 64 Teams angemeldet. Dazu kommen weiter 41 Teams in der Retro-Rallye. Mehr Infos unter www.umc-ulm.de