Werra-Meißner und Kempenich mit DRC-Auftakt

Am kommenden Wochenende startet der DMSB Rallye Cup in seine zweite Saison. 2016 herrschte wenig Interesse für die „zweite Liga“, 2017 hoffen die Veranstalter auf mehr Teilnehmer, weil die Zahl der Vorläufe von zehn auf sieben verringert wurde. Die Nordregion beginnt am Samstag mit der nordhessischen Werra-Meißner-Rallye, die Südregion am Sonntag mit der Rallye Kempenich in der Eifel.

Am kommenden Wochenende startet der DMSB Rallye Cup in seine zweite Saison. 2016 herrschte wenig Interesse für die „zweite Liga“, 2017 hoffen die Veranstalter auf mehr Teilnehmer, weil die Zahl der Vorläufe von zehn auf sieben verringert wurde. Die Nordregion beginnt am Samstag mit der nordhessischen Werra-Meißner-Rallye, die Südregion am Sonntag mit der Rallye Kempenich in der Eifel.

Werra-Meißner-Rallye 

Seit vielen Jahren dient das Dorfgemeinschaftshaus Weißenborn (Navi: 37299 Weißenborn) als Rallyezentrum für die ADAC-Werra-Meißner-Rallye. Weißenborn liegt 10 km südöstlich von Eschwege direkt an der Grenze zu Thüringen. Die Rallye 70 führt über zwei Sprints, die jeweils dreimal zu absolvieren sind, und den bekannten Rundkurs neben dem Rallyezentrum, für den zwei Durchgänge à dreieinhalb Runden angesetzt sind. Das ergibt 60 WP-Kilometer komplett auf Asphalt. Der Start erfolgt am Samstag um 12.00 Uhr.

Als klarer Favorit geht Jörg Schuhej aus Fulda mit seinem Gruppe-F-Evo 9 an den Start. Kandidaten für das Podium sind Konstantin Keil im Citroen DS3, der unverwüstliche Armin Holz im ebenso unverwüstlichen Golf Kit Car, Philipp Schwarz im Gruppe-F-Evo sowie Cup-Titelverteidiger Ken Milde aus Berlin mit seinem Evo 8 aus der Gruppe CTC. 35 Teams haben sich angemeldet. Eine Retro-Rallye mit 25 Teams ergänzt das Rallye-70-Feld. Mehr unter www.werra-meissner-rallye.de 

Rallye Kempenich

Mit 82 Nennungen steht die Rallye Kempenich deutlich besser da, doch auch in der Eifel hat rund ein Drittel weniger Fahrer genannt als vor einem Jahr. Qualitativ bleiben allerdings kaum Wünsche offen, denn der Dreikampf zwischen Frank Färber, Rainer Noller und Georg Berlandy verspricht jede Menge Spannung. Der achtmalige Kempenich-Sieger Färber sattelt – mit Peter Schaaf als Co – seinen bekannten Evo 8 im CTC-Trimm. Rainer Noller setzt seinen Evo 8 in der Gruppe F ein und vertraut auf die Ansage von Stefan Kopczyk. Georg Berlandy und Ricky Schmitt wollen den Allrad-Turbos mit dem leichtgewichtigen Opel Kadett C auf die Stoßstange rücken – und hoffen auf trockenes Wetter.

Mit Michael Bieg und Jörg Broschart lauern zwei weitere Mitsubishi auf ihre Chance, Björn Satorius hält die Subaru-Fahne hoch ebenso wie Uwe Kriegeskotte, der außer dem Gruppe-G-Sieg auch eine einstellige Gesamtplatzierung anpeilt – und auf Regen hofft. Karlheinz Braun und der Schwabe Markus Löffelhardt sind die stärksten BMW-Fahrer, bei den „Kleinen“ will Christian König im Citroen C2 an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen. Stärkste Klasse ist die 2-Liter-Klasse der Gruppe F mit 27 Nennungen, mindestens ein halbes Dutzend Fahrer kommt für den Klassensieg in Frage.

Am Sonntag beginnt ab 8:15 Uhr die Einführungsrunde, der Start erfolgt ab 12 Uhr vor dem Rallyezentrum Leyberghalle (Navi: 56746 Kempenich, Leyberggasse); dort werden auch Programmhefte, Steaks und Kuchen verkauft. Die 39. ADAC-Rallye Kempenich führt als Rallye 70 über drei verschiedene Start-Ziel-Prüfungen (eine ist komplett neu) und den Rundkurs Hannebach. Insgesamt ergeben die acht Wertungsprüfungen eine Länge von 62 Kilometern, davon knapp 2 km auf Schotter. Mehr unter www.msc-kempenich.de