ADMV Rallye

Auf zum Schotter-Festival in der Lausitz!

3 - 2 - 1 - Schotter! So heißt das Motto am Wochenende bei der Lausitz-Rallye. Tolle Drifts, weite Sprünge und Wasserfontänen erleben die Fans an den Zuschauerpunkten, wenn Matthias Kahle, Anders Gröndal, Fabian Kreim oder Jeffrey Wiesner ihre Kisten fliegen lassen.

Das Feld

Insgesamt 91 Teams haben sich angemeldet, darunter 42 aus dem Ausland, von Norwegen über Polen bis Neuseeland. Den Gesamtsieg wird eines der zehn R5-Teams holen, wobei drei Teams die besten Chancen eingeräumt werden. Fabian Kreim will im Fabia R5 von Skoda Auto Deutschland den Vorjahressieg wiederholen. Der siebenmalige Champion Matthias Kahle fährt einmal im Jahr in Deutschland eine Rallye im eigenen Fabia R5 Evo, und dann steht die komplette Lausitz hinter „ihrem Jungen“, der sein Heimspiel schon viermal gewonnen hat. Ebenfalls vier Lausitz-Siege hat der Norweger Anders Gröndal auf dem Konto, dem sein Sponsor Arnt Gustav Olsen einen neuen 2019er Ford Fiesta R5 Mk2 zur Verfügung stellt. Mit Außenseiterchancen starten der Tscheche Jaroslav Orsak (Ford Fiesta), der im Vorjahr Platz 3 schaffte, sein Landsmann Ondrej Bisaha (Hyundai i20), der Spitzenreiter der FIA-Europa-Trophäe, und der frischgebackene slowenische Meister Rok Turk (Hyundai i20).

Stark besetzt ist auch die Produktionswagen-Truppe, wo der erst 18-jährige Pole Jakub Gregula im Subaru die Mitsubishi-Routiniers Janis Vorobjovs (Lettland), Saku Vierimaa (Finnland) und Hermann Gaßner (Bayern) herausfordert. Die Junioren treten mit R2-Autos an. Dabei muss sich Roman Schwedt (Peugeot 208) mit den besten Youngstern aus Norwegen (Jacob Lyseng im Fiesta und Ola Nore im Adam) und Tschechien (Dominik Broz und Jan Talas, beide Peugeot 208) messen. Der Pole Maciej Stolarski (Evo 9) führt das „nationale“ Feld an vor Dark Liebehenschel als Speerspitze der deutschen Mitsubishi-Armada. Vier Trabant setzen den akustischen Schlusspunkt in der Lausitz.

Die Strecke

Dreh- und Angelpunkt ist das Tourismus-Info-Zentrum TIZ am Bärwalder See bei Boxberg (Navi: 02943 Boxberg, Zur Strandpromenade 1). Dort sind Rallyebüro, Serviceplatz, Start-Ziel-Rampe und auch ein Festzelt zu finden. Am Donnerstag findet die Abnahme im Feuerwehrhaus statt (Navi: 02943 Boxberg, Friedensstraße 23), ab 16.30 Uhr der Shakedown. Die Rallye startet am Freitag um 15.30 Uhr am TIZ; die Freitagsetappe besteht aus zwei Durchgänge auf der bekannten „Arena“ nördlich von Boxberg mit Driftkurven, Flugkuppe und Wasserdurchfahrt.

Am Samstag geht es um 8 Uhr weiter. Am Vormittag stehen die Prüfungen „Nochten“ (ab 8.35 bzw. 11.06 Uhr) und „Reichwalde“ (ab 9:17 bzw. 11.48 Uhr) auf dem Programm. Nach der Mittagspause im Rallyezentrum läuft das Finale am Nachmittag auf den Prüfungen „Sprey“ (ab 14.14 bzw. 16.32 Uhr) und „Bärwalder See“ (ab 14:52 bzw. 17.11 Uhr). Der Sieger wird um 18.25 Uhr auf der Zielrampe erwartet. Insgesamt führt die Lausitz-Rallye über zehn Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 166 km bei einem Schotteranteil von 86%.

Der Zuschauer-Service

Auch für die Zuschauer ist das Rallyezentrum am Ufer des Bärwalder Sees die wichtigste Anlaufstelle mit Info-Zentrale, Ticket- und Journal-Verkauf. Die Preise bleiben moderat: Wochenendticket 15 €, nur Freitag 7€, nur Samstag 10 €. Das Rallye-Journal kostet 3 €, der Eintritt im Servicepark ist frei. An jeder Wertungsprüfung wird eine Zuschauerzone eingerichtet, in der „Arena“ und am „Bärwalder See“ auch mit Verpflegung und Live-Reportage.

Eine Besonderheit der Lausitz-Rallye ist seit Jahren das Rallye-Radio; im 15-Minuten-Takt berichtet Radio WSW auf der Frequenz 89,2 von der Rallye mit Ergebnissen, Interviews und Hintergrund-Informationen..

Vorverkaufsstellen, ein spezieller Zuschauer-Zeitplan und Sicherheitshinweise findet ihr auf www.lausitz-rallye.de

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