Quer durch die Grüne Hölle

Die legendäre Nürburgring-Nordschleife ist international als "Grüne Hölle" bekannt und ein absolutes Highlight für Motorsport-Fans auf der ganzen Welt. Wie wäre es also mit einem Drift über die komplette, 20,7 Kilometer lange Rennstrecke? Genau das hat der US-amerikanische Stuntfahrer Vaughn Gittin Jr. nun getan - am Steuer seines rund 900 PS starken Ford Mustang RTR.

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Die legendäre Nürburgring-Nordschleife ist international als "Grüne Hölle" bekannt und ein absolutes Highlight für Motorsport-Fans auf der ganzen Welt. Wie wäre es also mit einem Drift über die komplette, 20,7 Kilometer lange Rennstrecke? Genau das hat der US-amerikanische Stuntfahrer Vaughn Gittin Jr. nun getan - am Steuer seines rund 900 PS starken Ford Mustang RTR.

Driften ist auf der Nordschleife eigentlich offiziell nicht erlaubt - nur wenige Fahrer haben sich dort in dieser Disziplin probiert, und dies auch nur auf kurzen Teilabschnitten. Vaughn Gittin Jr. ist der erste Fahrer überhaupt, der die komplette Nordschleife gedriftet ist. Sie war dazu eigens gesperrt worden.

Trotz des zum Teil gewaltigen Driftwinkels erreichte der US-amerikanische Stuntfahrer erreicht in seinem Ford Mustang RTR Geschwindigkeiten von über 240 km/h und verschliss insgesamt drei Sätze Reifen.

„Ich kannte die Grüne Hölle nicht annähernd so gut, wie ich anfangs dachte. Alles ändert sich, wenn man mit diesen Geschwindigkeiten driftet. Ich war die meiste Zeit extrem außerhalb meiner Komfortzone“, meinte Vaughn Gittin Jr. 

Eingefangen wird die Querfahrt in einem spektakulären Video, das ganz nach dem Geschmack des US-Boys ist. „Meine Lieblingsstelle ist die 360-Grad-Drehung, bei der ich die Drohne mit wegspritzenden Steinchen beschieße. Es konnte nicht perfekter sein“, so meinte Vaughn Gittin Jr. „Einer der verrücktesten Teile des Videos ist der Sprung in den 'Pflanzgarten' bei Kilometer 15. Unmittelbar nach der Landung musste ich den Mustang hart abbremsen, um die scharfe Rechtskurve zu schaffen. Verdammt, war das eng. Man wird es nicht auf dem Video sehen, aber ich habe mich mehrmals erschrocken.“