Endlich: New Stratos kommt in Kleinserie

Vor acht Jahren stellten Brose-Chef Michael Stoschek und sein Sohn Maximilian ihre Neuinterpretation des legendären Lancia Stratos vor. Eine damals geplante Kleinserie scheiterte am Veto von Ferrari. Jetzt gibt es einen neuen Anlauf.

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Vor acht Jahren stellten Brose-Chef Michael Stoschek und sein Sohn Maximilian ihre Neuinterpretation des legendären Lancia Stratos vor. Eine damals geplante Kleinserie scheiterte am Veto von Ferrari. Jetzt gibt es einen neuen Anlauf.

Der New Stratos bleibt doch kein Einzelstück. Acht Jahre nach seiner Präsentation bekam nun die Manifattura Automobili Torino (MAT) die Erlaubnis, maximal 25 Fahrzeug aufzubauen und zu verkaufen. 

MAT-Chef Paolo Garella, der frühere technische Leiter des New-Stratos-Projekts, will das Auto weltweit in verschiedenen Ausführungen und mit diversen Optionen anbieten. Die Plattform ermöglicht sowohl einen GT-Sportwagen, als auch eine spezielle Safari-Version, aber auch ein Supersportler ist möglich. Auf dem Genfer Autosalon will er alle Varianten des News Stratos präsentieren. Zur Messe sollen dann auch die Preise und Lieferbedingungen bekannt gegeben werden.

Michael Stoschek, der 2011 versucht hatte die Erlaubnis von Ferrari – der 540 PS starke New Stratos basiert auf Basis des F430 Scuderia - für eine Kleinserie zu bekommen, ist entsprechend begeistert, dass sein ursprünglicher Plan nun umgesetzt werden kann: „Ich freue mich, wenn weitere leidenschaftliche Autoliebhaber erleben können, wie der Nachfolger des faszinierendsten Straßensportwagen der 70er-Jahre mit seinem Design und seinen Fahrleistungen auch heute noch Maßstäbe setzt.“