Rallye Portugal

Rovanperä gewinnt WRC2 Pro und übernimmt Tabellenführung

Der neue Skoda Fabia R5 evo fuhr bei seiner Premiere in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft zu einem ungefährdeten Doppelsieg in der Kategorie WRC2 Pro.

Geschichte wiederholte sich bei der Rallye Portugal: 2015 feierte die erste Generation des Skoda Fabia R5 ein erfolgreiches WM-Debüt bei der Rallye Portugal. Genau vier Jahre später erwies sich an gleicher Stelle der Nachfolger Skoda Fabia R5 evo im ursprünglich 32 Teilnehmer starken Feld der R5-Fahrzeuge als unschlagbar. Lediglich ein Reifenschaden in der vierten Wertungsprüfung kostete Kalle Rovanperä und Jonne Halttunen vorübergehend die Führung in der Kategorie WRC2 Pro. Aber nur vier Prüfungen später eroberten sie die erste Position zurück und verteidigten sie bis ins Ziel in Matosinhos unweit von Porto.

„Das Auto fühlt sich einfach großartig an, es ist die reine Freude, es zu fahren. Das Wichtigste am letzten Tag der Rallye war, die Konzentration zu bewahren und die Führung zu kontrollieren“, bekannte Rovanperä und ergänzte: „Ehrlich gesagt, macht es keinen so großen Spaß, wenn man mit über einer Minute führt – viel interessanter ist es, wenn man voll attackieren muss. Aber heute haben wir einfach die Prüfungen genossen.“

Seine Teamkollegen Jan Kopecký/Pavel Dresler hatten zwei Wochen zuvor mit dem neuen Skoda Fabia R5 evo bei einem Lauf zur Tschechischen Rallye-Meisterschaft dessen ersten Sieg auf Asphalt erzielt. Obwohl sie seit der Rallye Spanien im vergangenen November nicht mehr im Wettbewerb auf Schotter gefahren waren, lieferten sie bei der Rallye Portugal mit Rang 2 in der WRC2 Pro-Kategorie eine starke Leistung ab. „Nachdem ich einen Großteil der Tests mit unserem neuen Rallyeauto absolviert habe, ist es umso schöner zu sehen, wie gut es auf Asphalt und Schotter funktioniert. Heute ging es für uns darum, ins Ziel zu kommen. Wir haben alles getan, um mit unserem Auto möglichst viel Spaß zu haben“, sagte der amtierende WRC2-Champion Jan Kopecký.

Am Ende belegte Skoda Pilot Rovanperä sogar den sechsten Gesamtrang inmitten der deutlich leistungsstärkeren World Rally Cars (WRC), Teamkollege Kopecký kam als Achter der Gesamtwertung ins Ziel. Entsprechend glücklich war Skoda Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Was für ein großartiges Debüt für unserem neuen Skoda Fabia R5 evo. Unsere gründliche Entwicklung und die ausführlichen Testfahrten haben sich wirklich ausgezahlt. Ich bin sehr stolz auf Kalle, Jan und das ganze Team von Skoda Motorsport.“

Mit dem Vorgängermodell Skoda Fabia R5 war die französische Privatmannschaft Pierre-Louis Loubet/Vincent Landais Drittschnellste im ursprünglich 32 Teams starken Feld der R5-Fahrzeuge.

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