Rallye Polen

Fabian Kreim: „Wir genießen diese Rallye“

Dank ihrer bislang besten Leistung auf Schotter haben Fabian Kreim und Frank Christian einen Podestplatz bei der Rallye Polen fest im Visier.

„Wir hatten großen Respekt vor den schnellen Pisten auf dem für uns eher ungewohnten Schotterbelag. Umso zufriedener sind wir mit dem bisherigen Ergebnis bei der Rallye Polen. Es braucht Mut, auf den engen Feldwegen hier mit Höchstgeschwindigkeit zu fahren. Und es macht riesigen Spaß, mit unserem perfekt funktionierenden Skoda Fabia R5 zu driften. Wir genießen diese Rallye!“, kommentiert Fabian Kreim. 

Der aktuelle Spitzenreiter der U28-Wertung der EM war als Außenseiter in den vorletzten Lauf der EM-Saison 2018 gegangen. Schließlich ist die Rallye Polen – neben der Rallye Monte Carlo eine der ältesten Rallye-Veranstaltungen der Welt – komplettes Neuland für ihn. Zudem gilt der zweimalige deutsche Champion als ausgewiesener Asphaltspezialist. Auf Schotter und Sand fehlt Kreim im Gegensatz zur Konkurrenz die Erfahrung, doch der 25-Jährige lernt extrem schnell und hat seinen Fahrstil erfolgreich adaptiert.

Nachdem er sich im Vorfeld mit dem Studium von Onboard-Videos des fünfmaligen Weltmeisters Sebastien Ogier und einem eintägigen Test mit Teamchef Raimund Baumschlager als Mentor auf die Rallye vorbereitet hatte, kann er in Polen von Beginn an mit den Besten seiner Klasse mithalten. Obwohl er am Samstag von einer ungünstigen Startposition am Beginn des Feldes in die Prüfungen gehen muss und damit quasi als ‚Straßenkehrer‘ unterwegs ist. „Fabian ist hier schneller unterwegs, als es alle erwartet haben. Der Knoten auf Schotter ist geplatzt“, lobt der 14-malige österreichische Rallye-Champion Baumschlager, der als Chef des BRR-Einsatzteams für den Fabia R5 von Kreim/Christian zuständig ist. 

Am Freitag fährt Kreim in der Auftaktprüfung in der Arena von Mikolajki vor zahlreichen Zuschauern gleich auf Platz drei seiner Klasse. In den acht Prüfungen am Samstag liefert sich der Odenwälder dann ein Duell um Zehntelsekunden mit seinem auf Schotter wesentlich erfahreneren Titelkonkurrenten Chris Ingram um Platz zwei in der U28-Wertung. Am Ende des Tages liegt der amtierende U27-Europameister nach 117,02 Wertungskilometern winzige 1,7 Sekunden vor ihm. Klassen-Spitzenreiter ist Nikolay Gryazin, der schon die letzte EM-Rallye in Tschechien vor Kreim gewonnen hatte. Die Marke Skoda dominiert in Polen: Die fünf Toppiloten der U28-Wertung sind durchweg im Fabia R5 unterwegs.

Am Sonntag stehen noch einmal 97,90 Kilometer auf sandigen Pisten durch die Wälder der malerischen Masurischen Seenplatte auf dem Plan. „Ich bin mir sicher, dass Fabian Kreim und Frank Christian bis zum letzten Moment um das bestmögliche Ergebnis kämpfen werden, schließlich geht es im U28-Titelkampf um jeden Punkt. Unser Duo hat bei der Rallye Polen bislang eine wirklich überragende Leistung auf Schotter und Sand gezeigt“, bilanziert Ulrich Bethscheider-Kieser, Leiter Produkt- und Markenkommunikation von Skoda Auto Deutschland.

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