DAKAR

Rallye Dakar: Toyota-Doppelsieg zum Auftakt

Nasser Al-Attiyah gewinnt 31 Kilometer kurze Auftaktprüfung der Rallye Dakar 2018. Eine Überraschung gibt es durch Borgward-Pilot Nicolas Fuchs, die Peugeot-Armada startet dagegen schwach.

Giniel de Villiers hielt sich bewusst zurück, er wollte morgen nicht als Erster starten

Toyota-Pilot Nasser Al-Attiyah unterstrich seine Favoritenrolle schon zum Auftakt der Rallye Dakar. Der Katari gewann die nur 31 Kilometer kurze Auftaktprüfung am Samstag mit 25 Sekunden Vorsprung vor seinem niederländischen Teamkollegen Bernard ten Brinke.

Die eigentliche Überraschung kam auf Tagesrang drei ins Ziel: Der Borgward mit dem Peruaner Nicola Fuchs am Lenkrad. Das Fahrzeug der chinesisch-deutschen Marke, die zum ersten Mal bei der Rallye Dakar startet, basiert auf dem Chassis des Werks-Mitsubishi von 2009 (!), kombiniert mit einem Fünfliter-Benziner von Ford.

Fuchs kam sogar weit vor den favorisierten Werks-Peugeot ins Etappenziel. Vorjahressieger Stéphane Peterhansel war Schnellster des französischen Teams, hatte auf Rang elf – einen Platz hinter dem privaten Ford-Piloten Martin Prokop – aber schon mehr als zwei Minuten Rückstand.

In den Dünen der ersten Etappe hatten die Buggys – zu denen auch die Werks-Peugeot zählen – offensichtlich Schwierigkeiten, das Tempo der Allradler mitzugehen. Einzig der US-amerikanische Dakar-Neuling Bryce Menzies rettete die Ehre der hinterradangetriebenen Fraktion – er wurde im nagelneuen Mini Buggy des deutsche X-Raid Teams Vierter. Giniel de Villiers und sein deutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz wurden zum Auftakt Sechste. Mikko Hirvonen und der Bayer Andreas Schulz im zweiten Mini Buggy wurden Achte.

Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb brachte seinen Peugeot mit über fünf Minuten Rückstand ins Etappenziel. „Die Bremsen haben schon nach drei Kilometern den Dienst quittiert“, berichtete der Franzose. Teamkollege Carlos Sainz war als Sechzehnter auch nicht viel überzeugender.      

Am Sonntag steht die erste längere Etappe auf dem Programm. Auf einer Schleife rund um Pisco geht es über 267 WP-Kilometer wieder überwiegend durch Dünen.

Rallye Dakar, Ergebnis 1. Etappe, 6. Januar:

1. Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel, Toyota, 21.51 Min.
2. Bernard ten Brinke/MichelPerin, Toyota, +0.25
3. Nicolas Fuchs/Fernando Mussano, Borgward, +0.34
4. Bryce Menzies/Peter Mortensen, Mini Buggy, +0.38
5. Nani Roma/Alex Haro Bravo, Mini All4, +0.53
6. Giniel de Villiers/ Dirk von Zitzewitz, Toyota, +0.54
7. Lucio Alvarez/Robert Howie, Toyota, +1.12
8. Mikko Hirvonen/Andreas Schulz, Mini Buggy, +1.36
9. Jakub Przygonski/Tom Colsoul, Mini All4, +1.54
10. Martin Prokop/Jan Tomanek, Ford, +2.04

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Rallye Dakar: Toyota-Doppelsieg zum Auftakt

Nasser Al-Attiyah gewinnt 31 Kilometer kurze Auftaktprüfung der Rallye Dakar 2018. Eine Überraschung gibt es durch Borgward-Pilot Nicolas Fuchs, die Peugeot-Armada startet dagegen schwach.

Giniel de Villiers hielt sich bewusst zurück, er wollte morgen nicht als Erster starten

Toyota-Pilot Nasser Al-Attiyah unterstrich seine Favoritenrolle schon zum Auftakt der Rallye Dakar. Der Katari gewann die nur 31 Kilometer kurze Auftaktprüfung am Samstag mit 25 Sekunden Vorsprung vor seinem niederländischen Teamkollegen Bernard ten Brinke.

Die eigentliche Überraschung kam auf Tagesrang drei ins Ziel: Der Borgward mit dem Peruaner Nicola Fuchs am Lenkrad. Das Fahrzeug der chinesisch-deutschen Marke, die zum ersten Mal bei der Rallye Dakar startet, basiert auf dem Chassis des Werks-Mitsubishi von 2009 (!), kombiniert mit einem Fünfliter-Benziner von Ford.

Fuchs kam sogar weit vor den favorisierten Werks-Peugeot ins Etappenziel. Vorjahressieger Stéphane Peterhansel war Schnellster des französischen Teams, hatte auf Rang elf – einen Platz hinter dem privaten Ford-Piloten Martin Prokop – aber schon mehr als zwei Minuten Rückstand.

In den Dünen der ersten Etappe hatten die Buggys – zu denen auch die Werks-Peugeot zählen – offensichtlich Schwierigkeiten, das Tempo der Allradler mitzugehen. Einzig der US-amerikanische Dakar-Neuling Bryce Menzies rettete die Ehre der hinterradangetriebenen Fraktion – er wurde im nagelneuen Mini Buggy des deutsche X-Raid Teams Vierter. Giniel de Villiers und sein deutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz wurden zum Auftakt Sechste. Mikko Hirvonen und der Bayer Andreas Schulz im zweiten Mini Buggy wurden Achte.

Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb brachte seinen Peugeot mit über fünf Minuten Rückstand ins Etappenziel. „Die Bremsen haben schon nach drei Kilometern den Dienst quittiert“, berichtete der Franzose. Teamkollege Carlos Sainz war als Sechzehnter auch nicht viel überzeugender.      

Am Sonntag steht die erste längere Etappe auf dem Programm. Auf einer Schleife rund um Pisco geht es über 267 WP-Kilometer wieder überwiegend durch Dünen.

Rallye Dakar, Ergebnis 1. Etappe, 6. Januar:

1. Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel, Toyota, 21.51 Min.
2. Bernard ten Brinke/MichelPerin, Toyota, +0.25
3. Nicolas Fuchs/Fernando Mussano, Borgward, +0.34
4. Bryce Menzies/Peter Mortensen, Mini Buggy, +0.38
5. Nani Roma/Alex Haro Bravo, Mini All4, +0.53
6. Giniel de Villiers/ Dirk von Zitzewitz, Toyota, +0.54
7. Lucio Alvarez/Robert Howie, Toyota, +1.12
8. Mikko Hirvonen/Andreas Schulz, Mini Buggy, +1.36
9. Jakub Przygonski/Tom Colsoul, Mini All4, +1.54
10. Martin Prokop/Jan Tomanek, Ford, +2.04

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