6. Etappe

Rallye Dakar: Erster Tagessieg für Carlos Sainz

Bei der Einreise nach Bolivien feiert Peugeot erneut einen Doppelsieg. Stéphane Peterhansel geht mit überlegener Führung in den Ruhetag.

Nach fünf schweren Dünen-Etappen konnten die Teilnehmer am Donnerstag etwas durchatmen. Auf dem Weg über die bolivianische Grenze nach La Paz standen vor allem schnelle Schotter-Passagen auf dem Programm. Prompt landete Ex-Rallye-Weltmeister Carlos Sainz seinen ersten Tagessieg. Der Peugeot-Pilot gewann mit gut vier Minuten Vorsprung vor Teamkollege Stéphane Peterhansel, der damit die Gesamtführung verteidigte.

Sainz hatte sich schon auf dem ersten, 118 Kilometer langen Abschnitt der zweigeteilten Tagesetappe in Führung gesetzt. Peterhansel, Nasser Al-Attiyah (Toyota) und Mikko Hirvonen und Beifahrer Andreas Schulz (Mini) folgten auf den nächsten Plätzen. Im zweiten Teilstück, in auf 2.500 Meter ansteigenden Gelände baute Sainz seine Führung auf Peterhansel aus. Cyril Despres im drittem Werks-Peugeot und Giniel de Villiers mit Copilot Dirk von Zitzewitz (Toyota) überholten Hirvonen – ein im Vergleich zu den bisherigen Etappen also geradezu eintöniger Rennverlauf.

„Das war eine sehr schnelle Prüfung!“, fasste von Zitzewitz zusammen. „Und sie war gut für uns, obwohl wir von Carlos Sainz überholt wurden – erwartungsgemäß, weil die Peugeot in der Höhe weniger Leistung verlieren. Giniel ist seine beste Prüfung der bisherigen Rallye gefahren – Hut ab, wirklich gut. Zwischendrin gab es ein etwa 30 Kilometer langes Teilstück mit extrem viel Wasser – das war kritisch. Wir sind froh, dass jetzt der Ruhetag gekommen ist. Und den haben wir uns in der harten ersten Woche echt verdient.“

Die vom Holsteiner angesprochene Halbzeitpause verschafft den Teams die nötige Eingewöhnungsphase in die große Höhe von Bolivien. An Samstag windet sich die Strecke mehrere Tage lang teilweise in mehr als 4.000 Meter Höhe über den Altiplano.

Vor der zweiten Hälfte der Rallye führt Stéphane Peterhansel überlegen vor Teamkollege Carlos Sainz, der trotz des Tagessiegs jetzt 27 Minuten Rückstand hat. Hinter dem Peugeot-Duo folgen die drei Toyota mit Bernhard ten Brinke, Nasser Al-Attiyah und Giniel de Villiers – mehr als einer Stunde hinter Sainz. 

Ergebnis 6. Etappe, 11. Januar

01. Carlos Sainz/Lucas Cruz, Peugeot, 2:53.30 Stunden
02. Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret, Peugeot, + 4.06
03. Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel, Toyota, + 5.05
04. Cyril Despres/David Castera, Peugeot, + 5.31
05. Giniel de Villiers/ Dirk von Zitzewitz, Toyota, + 8.49
06. Mikko Hirvonen/Andreas Schulz, Mini Buggy, + 8.56
07. Bernard ten Brinke/MichelPerin, Toyota, + 9.31
08. Lucio Alvarez/Robert Howie, Toyota, + 12.26
09. Martin Prokop/Jan Tomanek, Ford, + 12.31
10. Jakub Przygonski/Tom Colsoul, Mini All4, + 12.30

Zwischenstand am Ruhetag

01. Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret, Peugeot, 16:25.02 Stunden
02. Carlos Sainz/Lucas Cruz, Peugeot, + 27.10
03. Bernard ten Brinke/MichelPerin, Toyota, + 1:21.41
04. Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel, Toyota, + 1.24.20
05. Giniel de Villiers/ Dirk von Zitzewitz, Toyota, + 1:35.59
06. Jakub Przygonski/Tom Colsoul, Mini All4, + 2:25.16
07. Martin Prokop/Jan Tomanek, Ford, + 2:25.52
08. Khalid Al-Qassimi/Xavier Panseri, Peugeot, + 2:29.06
09. Eugenio Amos/Sébastian Délaunay, SMG-Buggy, + 2:30.58
10. Patrick Sireyol/François-Xavier Beguin, Cummins-Buggy, + 3:25.35

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6. Etappe

Rallye Dakar: Erster Tagessieg für Carlos Sainz

Bei der Einreise nach Bolivien feiert Peugeot erneut einen Doppelsieg. Stéphane Peterhansel geht mit überlegener Führung in den Ruhetag.

Nach fünf schweren Dünen-Etappen konnten die Teilnehmer am Donnerstag etwas durchatmen. Auf dem Weg über die bolivianische Grenze nach La Paz standen vor allem schnelle Schotter-Passagen auf dem Programm. Prompt landete Ex-Rallye-Weltmeister Carlos Sainz seinen ersten Tagessieg. Der Peugeot-Pilot gewann mit gut vier Minuten Vorsprung vor Teamkollege Stéphane Peterhansel, der damit die Gesamtführung verteidigte.

Sainz hatte sich schon auf dem ersten, 118 Kilometer langen Abschnitt der zweigeteilten Tagesetappe in Führung gesetzt. Peterhansel, Nasser Al-Attiyah (Toyota) und Mikko Hirvonen und Beifahrer Andreas Schulz (Mini) folgten auf den nächsten Plätzen. Im zweiten Teilstück, in auf 2.500 Meter ansteigenden Gelände baute Sainz seine Führung auf Peterhansel aus. Cyril Despres im drittem Werks-Peugeot und Giniel de Villiers mit Copilot Dirk von Zitzewitz (Toyota) überholten Hirvonen – ein im Vergleich zu den bisherigen Etappen also geradezu eintöniger Rennverlauf.

„Das war eine sehr schnelle Prüfung!“, fasste von Zitzewitz zusammen. „Und sie war gut für uns, obwohl wir von Carlos Sainz überholt wurden – erwartungsgemäß, weil die Peugeot in der Höhe weniger Leistung verlieren. Giniel ist seine beste Prüfung der bisherigen Rallye gefahren – Hut ab, wirklich gut. Zwischendrin gab es ein etwa 30 Kilometer langes Teilstück mit extrem viel Wasser – das war kritisch. Wir sind froh, dass jetzt der Ruhetag gekommen ist. Und den haben wir uns in der harten ersten Woche echt verdient.“

Die vom Holsteiner angesprochene Halbzeitpause verschafft den Teams die nötige Eingewöhnungsphase in die große Höhe von Bolivien. An Samstag windet sich die Strecke mehrere Tage lang teilweise in mehr als 4.000 Meter Höhe über den Altiplano.

Vor der zweiten Hälfte der Rallye führt Stéphane Peterhansel überlegen vor Teamkollege Carlos Sainz, der trotz des Tagessiegs jetzt 27 Minuten Rückstand hat. Hinter dem Peugeot-Duo folgen die drei Toyota mit Bernhard ten Brinke, Nasser Al-Attiyah und Giniel de Villiers – mehr als einer Stunde hinter Sainz. 

Ergebnis 6. Etappe, 11. Januar

01. Carlos Sainz/Lucas Cruz, Peugeot, 2:53.30 Stunden
02. Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret, Peugeot, + 4.06
03. Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel, Toyota, + 5.05
04. Cyril Despres/David Castera, Peugeot, + 5.31
05. Giniel de Villiers/ Dirk von Zitzewitz, Toyota, + 8.49
06. Mikko Hirvonen/Andreas Schulz, Mini Buggy, + 8.56
07. Bernard ten Brinke/MichelPerin, Toyota, + 9.31
08. Lucio Alvarez/Robert Howie, Toyota, + 12.26
09. Martin Prokop/Jan Tomanek, Ford, + 12.31
10. Jakub Przygonski/Tom Colsoul, Mini All4, + 12.30

Zwischenstand am Ruhetag

01. Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret, Peugeot, 16:25.02 Stunden
02. Carlos Sainz/Lucas Cruz, Peugeot, + 27.10
03. Bernard ten Brinke/MichelPerin, Toyota, + 1:21.41
04. Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel, Toyota, + 1.24.20
05. Giniel de Villiers/ Dirk von Zitzewitz, Toyota, + 1:35.59
06. Jakub Przygonski/Tom Colsoul, Mini All4, + 2:25.16
07. Martin Prokop/Jan Tomanek, Ford, + 2:25.52
08. Khalid Al-Qassimi/Xavier Panseri, Peugeot, + 2:29.06
09. Eugenio Amos/Sébastian Délaunay, SMG-Buggy, + 2:30.58
10. Patrick Sireyol/François-Xavier Beguin, Cummins-Buggy, + 3:25.35

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