Rallye Dakar - 1. Etappe

Fernando Alonso zum Auftakt Elfter

Mit einem Überraschungssieg für Mini-Pilot Vaidotas Zala endete der erste Tag der Rallye Dakar. Herber Rückschlag für Timo Gottschalk.

Mini-Pilot Vaidotas Zala holte sich den ersten Tagessieg bei der Dakar 2020

Gottschalk ausgebremst

Schon raus aus dem Rennen um einen Spitzenplatz sind dagegen Jakub Przygonski und sein deutscher Beifahrer Timo Gottschalk. Nach ersten Informationen wegen eines Getriebeschadens verlor die Mini-Besatzung mehrere Stunden. Noch größeres Pech hatte Le-Mans-Sieger Romain Dumas. Für den Franzosen dürfte die Rallye komplett beendet sein – sein selbst aufgebauter Buggy fing nach nur 65 Kilometern Feuer.

Vorschau auf die 2. Etappe

Al-Wajh – Neom; Gesamtdistanz: 401 km; WP: 367 km; Start Autos: 7:25 Uhr (MEZ); Ziel ca. 11:47 Uhr (MEZ)

Der zweite Tag führt von Al-Wajh nach Neom und dabei hauptsächlich über Berge und Täler mit ausgetrockneten Flussbetten. Zwischen den Bergen sind weite, flache Sandflächen ebenfalls Teil der Route. Aber Obacht: In den Flussbetten könnte es grob steinig und damit hart für die Reifen werden. Die Navigatoren bekommen einen ersten Vorgeschmack auf die Eigenarten bei der Orientierung in Saudi Arabien – viele verschiedene Pfade stehen zur Auswahl.

Rallye Dakar, Ergebnis 1. Etappe

1. Vaidatos Zala/Saulius Jurgelenas (LIT/LIT), Mini 4x4, 3:19.04 Stunden
2. Stéphane Peterhansel/Paulo Fiuza (FRA/PRT), Mini Buggy, + 2.14 Minuten
3. Carlos Sainz/Lucas Cruz (ESP/ESP), Mini Buggy, + 2.50 Minuten
4. Nasser Al-Atiiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA), Toyota, + 5.33 Minuten
5. Bernhard Ten Brinke/Tom Colsoul (NLD/BEL), Toyota, + 6.30 Minuten
6. Mathieu Serradori/Fabian Lurquin (FRA/BEL), Century Buggy, 6.55 Minuten

Zeit- und Streckenplan der Dakar 2020

Die erste Etappe der ersten Rallye Dakar in Saudi-Arabien endete mit einem Paukenschlag. Völlig überraschend ging der Tagessieg an Vaidotas Zala im privaten (!) Allrad-Mini. Der Litauer hat als bisher bestes Dakar-Ergebnis den Rang 12 im letzten Jahr auf dem Konto. Seinen ersten Tagessieg feierte er im Ziel nach 319 Kilometern mit 2.14 Minuten Vorsprung vor Rekordsieger Stéphane Peterhansel im Mini-Buggy mit Hinterradantrieb. Dessen Teamkollege Carlos Sainz wurde Dritter.

Ordentlich schlug sich Fernando Alonso auf der ersten Dakar-Etappe seiner Karriere. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister und Beifahrer Marc Coma erreichten im Toyota als Elfte das Tagesziel und verpassten damit die Top-10 nur knapp. 

83 Autos starteten am Sonntag zur 42. Ausgabe der Rallye Dakar. Die Auftaktetappe führte von Jeddah nach Al-Wajh. Über fast zwei Drittel der Strecke verlief das Rennen wie erwartet. Vorjahressieger Nasser Al-Attiyah (Toyota) führte während der ersten 200 Kilometer teilweise bereits mit mehreren Minuten. In der Verfolgerrolle wechselten sich zunächst die Mini-Piloten Stéphane Peterhansel und Carlos Sainz ab. Als Al-Attiyah zum Reifenwechseln anhalten musste und kurzzeitig Khalid Al-Qassimi im privat eingesetzten Peugeot-Buggy die Spitze übernahm, deutete sich bereits eine Überraschung an.

Der Sheikh aus den Vereinigten Arabischen Emiraten büßte jedoch im Schlussabschnitt fast 20 Minuten ein und kam schließlich auf Rang 13 ins Tagesziel. Al-Attiyah ist mit einem Zeitverlust von fünfeinhalb Minuten Vierter.

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Rallye Dakar - 1. Etappe

Fernando Alonso zum Auftakt Elfter

Mit einem Überraschungssieg für Mini-Pilot Vaidotas Zala endete der erste Tag der Rallye Dakar. Herber Rückschlag für Timo Gottschalk.

Mini-Pilot Vaidotas Zala holte sich den ersten Tagessieg bei der Dakar 2020

Gottschalk ausgebremst

Schon raus aus dem Rennen um einen Spitzenplatz sind dagegen Jakub Przygonski und sein deutscher Beifahrer Timo Gottschalk. Nach ersten Informationen wegen eines Getriebeschadens verlor die Mini-Besatzung mehrere Stunden. Noch größeres Pech hatte Le-Mans-Sieger Romain Dumas. Für den Franzosen dürfte die Rallye komplett beendet sein – sein selbst aufgebauter Buggy fing nach nur 65 Kilometern Feuer.

Vorschau auf die 2. Etappe

Al-Wajh – Neom; Gesamtdistanz: 401 km; WP: 367 km; Start Autos: 7:25 Uhr (MEZ); Ziel ca. 11:47 Uhr (MEZ)

Der zweite Tag führt von Al-Wajh nach Neom und dabei hauptsächlich über Berge und Täler mit ausgetrockneten Flussbetten. Zwischen den Bergen sind weite, flache Sandflächen ebenfalls Teil der Route. Aber Obacht: In den Flussbetten könnte es grob steinig und damit hart für die Reifen werden. Die Navigatoren bekommen einen ersten Vorgeschmack auf die Eigenarten bei der Orientierung in Saudi Arabien – viele verschiedene Pfade stehen zur Auswahl.

Rallye Dakar, Ergebnis 1. Etappe

1. Vaidatos Zala/Saulius Jurgelenas (LIT/LIT), Mini 4x4, 3:19.04 Stunden
2. Stéphane Peterhansel/Paulo Fiuza (FRA/PRT), Mini Buggy, + 2.14 Minuten
3. Carlos Sainz/Lucas Cruz (ESP/ESP), Mini Buggy, + 2.50 Minuten
4. Nasser Al-Atiiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA), Toyota, + 5.33 Minuten
5. Bernhard Ten Brinke/Tom Colsoul (NLD/BEL), Toyota, + 6.30 Minuten
6. Mathieu Serradori/Fabian Lurquin (FRA/BEL), Century Buggy, 6.55 Minuten

Zeit- und Streckenplan der Dakar 2020

Die erste Etappe der ersten Rallye Dakar in Saudi-Arabien endete mit einem Paukenschlag. Völlig überraschend ging der Tagessieg an Vaidotas Zala im privaten (!) Allrad-Mini. Der Litauer hat als bisher bestes Dakar-Ergebnis den Rang 12 im letzten Jahr auf dem Konto. Seinen ersten Tagessieg feierte er im Ziel nach 319 Kilometern mit 2.14 Minuten Vorsprung vor Rekordsieger Stéphane Peterhansel im Mini-Buggy mit Hinterradantrieb. Dessen Teamkollege Carlos Sainz wurde Dritter.

Ordentlich schlug sich Fernando Alonso auf der ersten Dakar-Etappe seiner Karriere. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister und Beifahrer Marc Coma erreichten im Toyota als Elfte das Tagesziel und verpassten damit die Top-10 nur knapp. 

83 Autos starteten am Sonntag zur 42. Ausgabe der Rallye Dakar. Die Auftaktetappe führte von Jeddah nach Al-Wajh. Über fast zwei Drittel der Strecke verlief das Rennen wie erwartet. Vorjahressieger Nasser Al-Attiyah (Toyota) führte während der ersten 200 Kilometer teilweise bereits mit mehreren Minuten. In der Verfolgerrolle wechselten sich zunächst die Mini-Piloten Stéphane Peterhansel und Carlos Sainz ab. Als Al-Attiyah zum Reifenwechseln anhalten musste und kurzzeitig Khalid Al-Qassimi im privat eingesetzten Peugeot-Buggy die Spitze übernahm, deutete sich bereits eine Überraschung an.

Der Sheikh aus den Vereinigten Arabischen Emiraten büßte jedoch im Schlussabschnitt fast 20 Minuten ein und kam schließlich auf Rang 13 ins Tagesziel. Al-Attiyah ist mit einem Zeitverlust von fünfeinhalb Minuten Vierter.

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