Dakar 2019

Al-Attiyah gewinnt erste Dakar-Etappe

Der Gesamtsieg ist das erklärte Ziel von Toyota-Pilot Nasser Al-Attiyah und auf der ersten Etappe unterstreicht der Katari seine Ambitionen.

Gleich zu Beginn standen jene Aufgaben auf der Agenda, die die Teilnehmer in den insgesamt zehn Etappen erwarten: Sand und Dünen. Die Prüfung führte von Lima, das Gastgeber des zeremoniellen Starts am Vorabend war, nach Pisco. 84 Kilometer stellten einen ersten Vorgeschmack auf die insgesamt 3.096 WP-Kilometer der kommenden eineinhalb Wochen dar – zu viel, um sich einen zurückhaltenden Start zu erlauben, zu wenig, um bereits alles zu riskieren. 

Der Tagessieg ging an ihre Toyota-Teamkollegen Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (Toyota) vor den Titelverteidigern Carlos Sainz/Lucas Cruz (Mini) im Mini und deren Teamkollegen Jakub Przygonski/Tom Colsoul.

Einen verhaltenen Auftakt erwischten Sebastien Loeb und Daniel Elena, die nach eigenen Angaben keinerlei Risiko eingehen wollten uns sich deshalb bewusst zurückhielten. Das Peugeot-Duo verlor bereits am ersten Tag über sechs Minuten auf die Spitze. Schlechter erging es Ex-WRC-Pilot Martin Prokop (Ford). Er büßte durch technische Probleme über 20 Minuten ein.

100% weicher Sand stehen in den noch ausstehenden neun Etappen auf der Agenda – und ist das bestimmende Element der 2019er-Ausgabe. Auf der zweiten Etappe am Dienstag eröffnen die Teilnehmer der Automobilwertung die Route – in der Reihenfolge des heutigen Etappenergebnisses. Ob dann „Spuren“ oder „Spürhund“ das Schlagwort für die Navigatoren ist, entschied sich also auf den ersten 84 Kilometern. Ohne Anhaltspunkt von Spuren der üblicherweise zuvor startenden Motorräder geht es morgen von Pisco nach San Juan de Marcona.

Zwischenstand nach Etappe 1

01. Nasser Al-Atiiyah/Matthieu Baumel, Toyota, 1:01.41 Std.
02. Carlos Sainz/Lucas Cruz, Mini, 1:03.40 Std.
03. Jakub Przygonski/Tom Colsoul, Mini, 1:03.41 Std.
04. Vladimir Vasilyev/Konstantin Thiltsov, Mini, 1:03.59 Std.
05. Yazeed Al Rajhi/Timo Gottschalk, Mini, 1:04.09 Std.
06. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz, Toyota, 1:04.21 Std.
07. Stéphane Peterhansel/David Castera, Mini, 1:04.38 Std.
08. Bernhard Ten Brinke/Xavier Panseri, Toyota, 1:05.00 Std.
...
13. Sebastien Loeb/Daniel Elena, Peugeot, 1:07:48 Std. 

Vorschau Etappe 2

08. Januar 2019 (Pisco–San Juan de Marcona) – Distanz: 553 km; WP-Kilometer: 342 km

Start Prüfung: 11:50 Uhr (erstes Auto)
Ziel Prüfung: 15:50 Uhr (erstes Auto, vom Veranstalter errechnet)

Dirk von Zitzewitz: „Wir werden eine große Schleife durch das südlich von Pisco gelegene Dünengebiet zwischen Anden und Pazifik absolvieren. 342 Kilometer gegen die Uhr sind schon reichlich – wenn man an den sandigen Untergrund und die Herausforderungen der „Dakar“ denkt. Kurzum: Am zweiten Tag geht es schon voll zur Sache.“

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Dakar 2019

Al-Attiyah gewinnt erste Dakar-Etappe

Der Gesamtsieg ist das erklärte Ziel von Toyota-Pilot Nasser Al-Attiyah und auf der ersten Etappe unterstreicht der Katari seine Ambitionen.

Gleich zu Beginn standen jene Aufgaben auf der Agenda, die die Teilnehmer in den insgesamt zehn Etappen erwarten: Sand und Dünen. Die Prüfung führte von Lima, das Gastgeber des zeremoniellen Starts am Vorabend war, nach Pisco. 84 Kilometer stellten einen ersten Vorgeschmack auf die insgesamt 3.096 WP-Kilometer der kommenden eineinhalb Wochen dar – zu viel, um sich einen zurückhaltenden Start zu erlauben, zu wenig, um bereits alles zu riskieren. 

Der Tagessieg ging an ihre Toyota-Teamkollegen Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (Toyota) vor den Titelverteidigern Carlos Sainz/Lucas Cruz (Mini) im Mini und deren Teamkollegen Jakub Przygonski/Tom Colsoul.

Einen verhaltenen Auftakt erwischten Sebastien Loeb und Daniel Elena, die nach eigenen Angaben keinerlei Risiko eingehen wollten uns sich deshalb bewusst zurückhielten. Das Peugeot-Duo verlor bereits am ersten Tag über sechs Minuten auf die Spitze. Schlechter erging es Ex-WRC-Pilot Martin Prokop (Ford). Er büßte durch technische Probleme über 20 Minuten ein.

100% weicher Sand stehen in den noch ausstehenden neun Etappen auf der Agenda – und ist das bestimmende Element der 2019er-Ausgabe. Auf der zweiten Etappe am Dienstag eröffnen die Teilnehmer der Automobilwertung die Route – in der Reihenfolge des heutigen Etappenergebnisses. Ob dann „Spuren“ oder „Spürhund“ das Schlagwort für die Navigatoren ist, entschied sich also auf den ersten 84 Kilometern. Ohne Anhaltspunkt von Spuren der üblicherweise zuvor startenden Motorräder geht es morgen von Pisco nach San Juan de Marcona.

Zwischenstand nach Etappe 1

01. Nasser Al-Atiiyah/Matthieu Baumel, Toyota, 1:01.41 Std.
02. Carlos Sainz/Lucas Cruz, Mini, 1:03.40 Std.
03. Jakub Przygonski/Tom Colsoul, Mini, 1:03.41 Std.
04. Vladimir Vasilyev/Konstantin Thiltsov, Mini, 1:03.59 Std.
05. Yazeed Al Rajhi/Timo Gottschalk, Mini, 1:04.09 Std.
06. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz, Toyota, 1:04.21 Std.
07. Stéphane Peterhansel/David Castera, Mini, 1:04.38 Std.
08. Bernhard Ten Brinke/Xavier Panseri, Toyota, 1:05.00 Std.
...
13. Sebastien Loeb/Daniel Elena, Peugeot, 1:07:48 Std. 

Vorschau Etappe 2

08. Januar 2019 (Pisco–San Juan de Marcona) – Distanz: 553 km; WP-Kilometer: 342 km

Start Prüfung: 11:50 Uhr (erstes Auto)
Ziel Prüfung: 15:50 Uhr (erstes Auto, vom Veranstalter errechnet)

Dirk von Zitzewitz: „Wir werden eine große Schleife durch das südlich von Pisco gelegene Dünengebiet zwischen Anden und Pazifik absolvieren. 342 Kilometer gegen die Uhr sind schon reichlich – wenn man an den sandigen Untergrund und die Herausforderungen der „Dakar“ denkt. Kurzum: Am zweiten Tag geht es schon voll zur Sache.“

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