Erste Erfahrungen in Irland

Wiegand nicht ganz zufrieden

Für Sepp Wiegand ist es eine neue Welt. Die schmalen und welligen Asphaltstrecken erfordern nicht nur viel Können, sondern noch mehr Erfahrungen. Trotzdem kann sich der Skoda-Junior erneut behaupten, auch wenn er mit seiner Leistung nicht völlig zufrieden ist.

<strong>SELBSTKRITISCH:</strong> Sepp Wiegand hadert mit seinem Aufschrieb

Ein Reifenschaden auf der ersten Etappe verhagelte die gute Stimmung im Team von Skoda Deutschland. Sepp Wiegand und Co Timo Gottschalk fielen  zwischenzeitlich bis auf Rang zehn zurück, im weiteren Verlauf verbessern sie sich jedoch wieder auf die siebte Position. "Der Plattfuß gestern war nicht schön, ohne diesen läge ich eventuell zwei Plätze besser. Aber so ist der Rallyesport eben", sagte Wiegand.

 

Trotz der Verbesserung war der Skoda-Junior von seiner Leistung nicht völlig überzeugt.

 

"Ich bin nicht wirklich zufrieden mit meinem Tempo, denn mein Aufschrieb ist nicht ganz korrekt für diese Rallye", erklärte Wiegand. "Während des Trainings sind wir langsam gefahren und haben die ganzen Wellen nicht bemerkt. Jetzt sind wir schnell unterwegs und ich bin überrascht wie sehr das Auto springt und sich bewegt. Es ist nicht einfach hier, aber wir haben eine Menge gelernt und das ist das Wichtigste."

 

Nikolaus Reichert, Sportchef von Skoda Deutschland war mit dem Auftritt seines Schützlings sehr zufrieden: "Ein mehr als ordentliches Arbeitsergebnis, vor allem wenn ich mir die gefahrenen Zeiten im Detail betrachte. Nach denen hat sich Sepp zum dritten Mal in Folge unter den Top-Five-Fahrern platzieren können – und das als absoluter Newcomer. Der Rest, die Platzierung im Gesamtergebnis, gehört zum Rallyesport wie Regen zu Irland."

 

VIDEO: Sepp Wiegand/Timo Gottschalk WP9

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