Test am Limit

Volkswagen erklärt Polo R5 Unfall

Es waren Bilder, die kein Hersteller gerne sieht, schon gar nicht einen Tag bevor die Kunden ihr neues Auto zum ersten Mal unter die Lupe nehmen können. Volkswagen versucht die Lage zu beruhigen, nachdem ein Polo R5-Testauto die komplette Hinterachse verloren hatte.

Vor einer Woche nahm Pontus Tidemand den Polo R5 auf den rauen Schotterpisten im französischen Fontjoncouse offenbar zu hart ran und die jetzt aufgetauchten Bilder zeigten einen Volkswagen, dessen komplette Hinterachse herausgerissen wurde.

„Wir wollten auf diesen Strecken ans Limit gehen“, erklärte Chefentwickler FX Demaison gegenüber Autosport. „Fontjoncouse wird üblicherweise für Dakar-Testfahrten genutzt. Die Pisten sind härter, als man es je bei einer Akropolis-Rallye erleben würde.“

Nach vier harten Testtagen soll der Polo R5 erst aufgegeben haben. „Das war länger als wir erwartet hatten“, sagte Demaison, wollte aber nicht ins Detail gehen, welche Komponente der Schwachpunkt war. 

Viel Zeit zum Nachbessern bleibt Volkswagen nicht mehr. In Kürze soll die Homologation des Autos durch die FIA stattfinden und Ende Oktober ist das Wettbewerbsdebüt bei der Rallye Spanien geplant. 

Die Bilder aus Südfrankreich werden beim heutigen Testtag in Deutschland ein großes Thema sein. Volkswagen hat die ersten Polo R5-Kunden eingeladen und will ihnen das fertige Auto präsentieren. Die Käufer, die den Polo R5 blind bestellten, dürften mehr Antworten zu dieser Sache bekommen.

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