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Svedlund gewinnt Rallye Polen

In der letzten Wertungsprüfung fiel die Entscheidung über den Gesamtsieg bei der Rallye Polen, die zugunsten des Schweden Oscar Svedlund gefallen ist.

<strong>REIFENSCHADEN VERHINDERTE DEN SIEG:</strong> Ho&#322;owczyc wurde Zweiter

Am gestrigen Abend wurde unter der Leitung von Hans-Christoph Mehmel, des Vorsitzenden der FIA Rallye Kommission, die einminütige Zeitstrafe gegen Krzysztof Hołowczyc zurückgenommen. Somit ging der ehemalige Europameister mit einem knappen Vorsprung von 9.7 Sekunden in die heutige Etappe und der Subaru-Pilot unterstrich in der ersten Schleife mit zwei Bestzeiten seine gute Form. Der Lokalmatador sah schon wie der sichere Sieger aus, denn vor der letzten Wertungsprüfung betrug der Rückstand des Schweden Oscar Svedlund schon 24.8 Sekunden.

 

Die dreizehnte und letzte Wertungsprüfungen sollte jedoch die Entscheidung bringen. Die mit fast dreißig Kilometern längste Prüfung der 64. Rallye Polen sollte dem Führenden Hołowczyc kein Glück bringen. Ein Reifenschaden bedeutete für den 45-jährigen einen Zeitrückstand von über einer Minute und letztlich den zweiten Gesamtrang hinter dem schnellen Schweden Svedlund, der mit 43.7 Sekunden Vorsprung den Europameisterschaftslauf gewinnen konnte.

 

Die volle Punktzahl in der EM-Wertung geht jedoch an den Gesamtdritten Renato Travaglia, der dank der Bonuspunkte mit insgesamt sechszehn Zählern aus Polen abreist. Der zweimalige Europameister belegt nach dem vierten Meisterschaftslauf nun die zweite Position mit nur drei Punkten Rückstand auf den neuen EM-Leader Michał Sołowow, der die Heimrallye nach einem Reifenschaden als Gesamtelfter beendete. Tomasz Czopik holte im Volkswagen Polo S2000 noch fünf EM-Punkte, zeigte sich jedoch einmal mehr unzufrieden mit der Arbeitsweise des Einsatzteams aus Belgien.

 

Aaron Burkart und Beifahrer Jörn Limbach sind am heutigen Tag nach dem gestrigen Ausfall nicht mehr angetreten. Der kommende Europameisterschaftslauf findet schon in zwei Wochen im belgischen Ieper statt, wo auch die eingeschriebenen Fahrer der Intercontinental Rally Challenge, wie Nicolas Vouilloz, Andrea Navarra und Enrique Garcia Ojeda um Europameisterschaftszähler kämpfen werden. Insgesamt werden vierzehn Fahrzeuge der Super 2000-Kategorie erwartet.

 

Endstand der Rallye Polen 2007:

1. O. Svedlund/B. Nilsson - Subaru Impreza WRX N12 2:36:44.3 Stunden

2. K. Hołowczyc/Ł. Kurzeja - Subaru Impreza WRX N12 + 43.7 Sekunden

3. R. Travaglia/S. Scattolin - Mitsubishi Lancer Evo IX + 2:36.8 Minuten

4. Z. Staniszewski/B. Boba - Mitsubishi Lancer Evo IX + 3:03.7

5. B. Bouffier/M. Baumel - Peugeot 207 S2000 + 3:17.8

6. S. Frycz/J. Rathe - Subaru Impreza WRX N12 + 3:23.8

7. Z. Gabryś/A. Natkaniec - Mitsubishi Lancer Evo IX + 3:27.2

8. S. Karnabal/M. Kuśnierz - Mitsubishi Lancer Evo IX + 4:02.0

 

EM-Stand nach Rallye Polen:

1. Michał Sołowow/Maciej Baran - 27 Punkte

2. Renato Travaglia - 24 Punkte

3. Dimitar Iliev/Yanaki Yanakiev - 23 Punkte

4. Volkan Isik/Guray Karacar - 18 Punkte

5. Nicolas Vouilloz/Nicolas Klinger - 14 Punkte

6. Juraj Sebalj/Toni Klinc - 13 Punkte

7. Tomasz Czopik/Glib Zagorii - 11 Punkte

8. Andrea Navarra/Guido D´Amore - 10 Punkte

= Enrique Garcia Ojeda/Jordi Barrabes Costa - 10 Punkte

= Simon Jean-Joseph/Jack Boyère - 10 Punkte

11. Corrado Fontana/Renzo Casazza - 8 Punkte

12. Antonin Tlustak/Vladimir Dedic - 5 Punkte

13. Krum Donchev/Stoiko Valchev - 2 Punkte

14. Ercan Kazaz/Cem Bakancocuklari - 1 Punkt

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