SPANIEN 2018

Simon Wagner überzeugt in Spanien

Um sich auf den kommenden EM-Lauf auf den Kanaren vorzubereiten, bestritten Simon Wagner und Beifahrer Gerald Winter vergangenes Wochenende die Rallye Sierra Morena und sorgten mit einer Platzierung in den Top-Ten der Gesamtwertung für einiges Staunen.

Auf insgesamt gut 164 Wertungskilometern in den Bergen rund um Córdoba testeten Simon Wagner und Gerald Winter im Rahmen der Rallye Sierra Morena verschiedene Reifenmischungen, sowie Fahrwerks- und Dämpfereinstellungen, um bestens gerüstet zu sein für den zweiten Lauf der Junioren-EM auf der spanischen Insel Gran Canaria Anfang Mai.

„Bei unserem Testeinsatz ging es für uns tatsächlich nicht um Zeiten oder eine Top-Platzierung, sondern einzig darum, eine gute Abstimmung für den Peugeot 208 R2 zu finden“, so Wagner. Umso befriedigender für den 24-jährigen und sein Team, dass bei dem Testeinsatz am Ende der Sieg in 2WD-Wertung und der neunte Gesamtrang zu Buche stand.

„Im Gegensatz zu den Schotterreifen von Pirelli kenne ich die Asphaltpneus zwar schon aus dem Vorjahr, für mich war es aber wichtig zu sehen, wie diese sich auf dem rauen und extrem griffigen Asphalt in Spanien verhalten“, berichtet der Nachwuchsfahrer aus Österreich, dessen Bruder Julian Wagner schon am kommenden Wochenende bei der Rallye Šumava Klatovy den fulminanten 2WD-Sieg vom Tschechischen Saisonauftakt unbedingt wiederholen möchte.

Mit Spannung wurde der Einsatz des ehemaligen Peugeot Rally Academy-Fahrers José Antonio Suárez erwartet, der in diesem Jahr neben zehn Läufen der Spanischen Asphaltmeisterschaft auch an drei WRC 2-Veranstaltungen mit einem Hyundai i20 R5 teilnehmen wird. Doch der dritte offizielle Hyundai España-Pilot sollte nach der Bestzeit in der Qualifikationsprüfung kurz vor dem Ziel der Auftaktprüfung nach einem Unfall ausscheiden.

Somit war der Weg frei für Miguel Fuster im Ford Fiesta R5, der sich bereits zum vierten Mal in die Siegerliste der Rallye Sierra Morena eintragen konnte. Gesamt-Zweiter mit 22,4 Sekunden Rückstand wurde dank starker Leistung der Franzose Laurent Pellier, der neuerdings die Peugeot Rally Academy verstärkt. Dahinter erreichte Surhayen Pernía im Hyundai i20 R5 das Ziel, der sich letztendlich mit 12,8 Sekunden Vorsprung gegen Joan Vinyes im Suzuki Swift R+ und den dahinter folgenden Hyundai España-Teamkollegen Iván Ares durchsetzen konnte.

Ergebnis Rallye Sierra Morena 2018:
01. Fuster, M. / Aviñó, I. (Ford Fiesta R5) 1:45:36,8
02. Pellier, L. / Combe, G. (Peugeot 208 T16) +0:22,4
03. Pernía, S. / Peñate, R. (Hyundai i20 R5) +0:50,1
04. Vinyes, J. / Mercader, J. (Suzuki Swift R+) +1:02,9
05. Ares, I. / Pintor, J. A. (Hyundai i20 R5) +1:07,7
06. Pardo, J. / Pérez, A. (Suzuki Swift R+) +3:07,0
07. Monarri, A. / Sanjuan, R. (Abarth 124 Rally) +7:28,0
08. Macías, F. / Álvarez, M. (Subaru Impreza WRX) +8:38,4
09. Wagner, S. / Winter, G. (Peugeot 208 R2) +8:41,0
10. López, F. A. / Moiset, G. (Ford Fiesta R5) +10:29,8

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