Rallye Liepaja

Schwedt und die nächste Lektion auf Schotter

Beim EM-Lauf in Lettland geht es erneut auf Schotter zur Sache. Für Roman Schwedt und Beifahrerin Lina Meter ein weiterhin ungewohntes Terrain. Deshalb fiel die Vorbereitung auch intensiver aus.

Es ist eine extrem schnelle Rallye, die am kommenden Wochenende in Lettland auf die Europameisterschaft wartet. Auf dem hellen und feinen Schotter erwarten die Fahrer rund 200 Wertungskilometer, verteilt auf 13 Prüfungen.

„Bei aller Vorfreude auf die Rallye, habe ich doch Respekt vor den extrem schnellen Passagen auf Schotter“, gibt Roman Schwedt zu. „Wir haben vor, viel mit dem Auto zu probieren, natürlich viel Erfahrung zu sammeln und mitzunehmen, was geht. Ankommen bleibt die oberste Devise, wobei ich gerne wie auf Gran Canaria Highlights setzen wollen würde.“

Die Rallyewoche hat für den 20-jährigen bereits begonnen. Schwedt nutzt die Gelegenheit, um mit seinem Team Romo Motorsport einen zweitägigen Test als Vorbereitung auf die Rallye Liepaja zu fahren. „Wir wissen, dass wir auf Schotter ein Erfahrungsdefizit haben. Das ist zwar nicht durch zwei Testtage komplett zu kompensieren, aber so wissen wir zumindest schon einmal, wie es sich auf diesen speziellen Strecken so fährt.“

Mit 16 Junior-Piloten ist seine Klasse erneut stark besetzt, aber Top 5-Zeiten hat sich Schwedt dennoch fest vorgenommen. „Ich hoffe, das ich mich in meinem ersten Jahr hier in der Junior-Wertung und auf Schotter mit den Top-Jungs zumindest vergleichen kann. Ich kann hier nur dazu lernen und ich bin gespannt, was am Ende für uns herauskommt. Idealerweise können wir unserem Konto ein paar Punkte gutschreiben.“

In der Junioren-Europameisterschaft werden sechs Rallyes ausgetragen, von denen die besten vier in die Wertung eingehen. Die Rallye Liepaja ist die dritte Rallye in der diesjährigen Saison.

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