IRC Portugal

Rossetti schreibt Geschichte

Bei seinem vierten Start in der Intercontinental Rally Challenge (IRC) holt Luca Rossetti den vierten Sieg und baut in Portugal die Punkteführung weiter aus.

<strong>NICHT ZU SCHLAGEN:</strong> Luca Rossetti holt auch in Portugal den IRC-Sieg

Die Effektivität des Luca Rossetti ist bewundernswert. Beim vierten Start in der Intercontinental Rally Challenge darf sich der Italiener Luca Rossetti über den vierten Erfolg freuen. Neben der ausgebauten Führung in der IRC-Wertung muss man noch erwähnen, dass der Peugeot-Pilot auch die Meisterschaftsführung in der heimischen Meisterschaft und der Rallye-EM behauptet.

 

Nach der erfolgreichen Etappe am gestrigen Tag konnte Luca Rossetti heute früh die erste Bestzeit des Tages erzielen und baute den Vorsprung auf den Hauptkonkurrenten Nicolas Vouilloz von 2.4 auf 18.4 Sekunden aus. Das wurmte den Franzosen, der eigentlich kontern wollte, sich jedoch einen Reifenschaden einhandelte und auf die fünfte Position zurückgeworfen wurde. Kurzfristig profitieren vom Pech des ehemaligen Mountainbike-Weltmeisters konnte Francois Duval, doch auf dem Weg zur zehnten Wertungsprüfung musste der Belgier den Abarth Grande Punto S2000 mit einem Kugellagerschaden abstellen. Somit rutschte der Tscheche Jan Kopecky auf die zweite Position und überraschenderweise Didier Auriol auf Rang drei.

 

Doch auch der ehemalige Rallye-Weltmeister hatte kein Glück und musste den von Grifone eingesetzen Abarth Grande Punto, wie auch der Markenkollege Dani Sola in der vorletzten Wertungsprüfung abstellen. Profitieren konnte davon Nicolas Vouilloz, der sich wieder aufs Podest vorarbeiten konnte und in der IRC-Wertung sechs Punkte Rückstand auf Rossetti hat. Im Schlussspurt konnte sich Giandomenico Basso als bester Abarth-Pilot gegen Juho Hänninen im schnellsten Gruppe N-Fahrzeug durchsetzen, beide Fahrer trennten nach dreizehn Wertungsprüfungen gerade mal 2.5 Sekunden. Trotzdem muss sich Abarth langsam was gegen die Übermacht aus Frankreich einfallen lassen, in der Herstellerwertung beträgt der Rückstand mittlerweile 20 Punkte.

Manfred Stohl wurde bei seinem ersten IRC-Einsatz und dem Debüt in einem S2000-Fahrzeug Siebter, hinter dem amtierenden portugiesischen Champion Bruno Magalhaes. Miguel Campos, der für das BFGoodrich Drivers Team angetreten ist, erreichte Platz acht, vor Red Bull-Junior Andreas Aigner im zweitschnellsten Mitsubishi Lancer Evo IX im Feld, der auf der letzten Prüfung noch die Gesamtbestzeit setzen konnte. "Leider hat uns diesmal das Glück ein wenig gefehlt. Jetzt gehe ich mit einer sehr positiven Stimmung zum nächsten PWRC-Lauf nach Griechenland“, so Aigner im Ziel.

 

Den anspruchsvollen Prüfungen des heutigen Tages fiel auch Brice Tirabassi zum Opfer, der im harten Kampf gegen seinem Landsmann Didier Auriol das Nachsehen hatte und seinen Peugeot 207 S2000 von der Strecke warf. Red Bull-Pilot Bernardo Sousa schied schon zu Beginn des Tages nach Reifenschaden und Unfall vorzeitig aus.


Ergebnis Rallye Portugal 2008:
1. L. Rossetti/M. Chiarcossi - Peugeot 207 S2000 01:26:06.5

2. J. Kopecky/P. Stary - Peugeot 207 S2000  + 00:00:45.8

3. N. Vouilloz/N. Klinger - Peugeot 207 S2000  + 00:01:37.8

4. G. Basso/M. Dotta – Abarth Grande Punto S2000  + 00:02:18.7
5. J. Häninnen/M. Markulla – Mitsubishi Lancer Evo IX  + 00:02:21.2

6. B. Magalhaes/M. Castro - Peugeot 207 S2000  + 00:03:11.6

7. M. Stohl/I. Minor – Peugeot 207 S2000  + 00:03:51.3

8. M. Campos/P. Babo - Peugeot 207 S2000  + 00:04:32.3

 

Zwischenstand IRC-Fahrerwertung 2008:
1. L. Rossetti/M. Chiarcossi – 20 Punkte

2. N. Vouilloz/N. Klinger – 14 Punkte

3. J. Kopecky/P. Stary – 12 Punkte

 

Zwischenstand IRC-Herstellerwertung 2008:

1. Peugeot – 36

2. Abarth – 16

3. Mitsubishi – 4

 

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