Rallye News

Rob Collinge vor Frederic Dor

Keine Änderung an der Spitze und gute Nachrichten über den verunfallten Rolf Harald Firus, vom Trabant Service Team, erreichen uns nach der vierten Etappe.

<strong>Grenzüberschreitung:</strong> Empfang in Busia/Uganda

Die Kenianer Rob Collinge und Anton Levitan führen die East African Safari Rally auch am Ende der vierten Etappe weiter an und haben einen Vorsprung von 25 Minuten auf den zweitplazierten, Frederic Dor. Des weiteren bot der Tag vielen Teilnehmern unangenehme Überraschungen die aber auch zu einer Safari Rallye gehören.

 

Heute gab es nur eine Wertungsprüfung von 44.69 Kilometern Länge, aber die Gesamtstrecke war 621.66 Kilometer und führte die Teilnehmer über die Grenze nach Uganda. Dafür gab es zwei ?timed-to-the-minute? Prüfungen die es in sich hatten. In der Gegend von Bujagali Falls nicht fern von den Nilquellen mussten die Teilnehmer auf fast einem Kilometer durch tiefes Wasser. Einige der Fahrzeuge mit Heckantrieb fingen vorne an zu schwimmen während andere einfach nur Probleme hatten vor lauter Wasser die Strecke zu erkennen.

 

Bei der Grenzüberschreitung in Busia nutzten viele Zuschauer die Möglichkeit alle Fahrzeuge auf einmal zu beobachten, da diese in Formation auf die Zollabwicklung warteten. Der Empfang in Uganda war besonders herzlich, da hier seit 30 Jahren keine Safari Rallye mehr hinführte.

 

Rob Collinge machte mit seinem Datsun 240Z weiterhin Druck und legte in der Wertungsprüfung CS11 die Bestzeit vor. "Alles lief gut für uns, überhaupt keine Probleme," sagte Rob. "Wir nahmen Dor eine weitere Minute ab und genossen die Cherangani Berge."

 

Frederic Dor und Beifahrer Didier Breton legen auch ein gutes Tempo vor, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass Frederic am Vorabend zum Start der Rallye zum ersten mal in seinem "neuen" alten Porsche 911 saß! Auch in der Wertungsprüfung CS11 erreichten die beiden den zweiten Platz.

 

Ray Bellm der 1985 und 1988 Klassensieger der Gruppe C2 in Le Mans war liegt auf Platz drei. Der Brite und sein italienischer Beifahrer Pasquale Lanzante fahren einen Ford Escort. "Die ?timed-to-the-minute? Sektion heute Nachmittag war sehr interessant, aber wir sind gut durchgekommen."

 

Michele Mouton belegte in der Wertungsprüfung den vierten Platz in ihrem Ford Escort. In Gesamt liegt sie aber noch weit zurück, da sie in der ersten Etappe technische Probleme hatte.

 

Die fünfte Etappe der East African Safari Rally startet am 14. Dezember um 6 Uhr morgens in Kampala, Uganda und führt die Teilnehmer zurück nach Kenia. Es sind nur zwei "kurze" Wertungsprüfungen von 33 und 57,8 Kilometer vorgesehen.

 

Die Rallyeleitung möchte mitteilen, dass es Rolf Harald Firus, ein Mitglied des Trabant Service Teams, den Umständen entsprechend gut geht. Sein Service Fahrzeug war in einen Verkehrsunfall verwickelt und er wurde in ein Krankenhaus in Nairobi eingeliefert. Er hat Knochenbrüche erlitten und es wird erwartet dass er innerhalb einer Woche in seine Heimat ausgeflogen wird.

 

Text: [URL]http://www.historicrallyeteam.com[/URL]

Photos: [URL]http://www.eastafricansafarirally.com[/URL]

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