EM 2016

Rallye Akropolis: Auf neuen Wegen durchs Land der Götter

Neue Strecken, altbekannte Favoriten: Das erwartet den EM-Zirkus bei der ersten Schotterrallye des Jahres, der berühmt-berüchtigten Rallye Akropolis, die am kommenden Wochenende steigt. Erstmals seit 2005 findet der Klassiker in den Hügeln rund um Lamia statt.

Kein geringerer als Rekordweltmeister Sébastien Loeb war der Letzte, der in Lamia den Siegerpokal gen Himmel streckte. 2005 war das am Steuer eines Citroën Xsara WRC. Elf Jahre später kehrt die Rallye Akropolis vom Golf von Korinth nach Mittelgriechenland zurück. Zwölf Schotterprüfungen über 231,52 Kilometer stehen am Samstag und Sonntag im Land der Götter auf dem Programm. Dabei könnte die Entscheidung um den Sieg erst auf der letzten WP fallen, denn zum Abschluss wird die mit 33,86 Kilometern längste Prüfung der Rallye gefahren.

Als Favorit geht Vorjahressieger und EM-Tabellenführer Kajetan Kajetanowicz (Ford Fiesta R5) ins Rennen, obwohl der Pole seit Oktober keinen Gesamtsieg mehr eingefahren hat. Seine größten Herausforderer sind der Russe Alexey Lukyanuk (Ford Fiesta R5), aktuell Tabellenzweiter, sowie Lokalmatador Lambros Athanassoulas (Skoda Fabia R5). Der Grieche kam dem Sieg schon vor einem Jahr sehr nah – im Ziel fehlten 15 Sekunden – und will versuchen, der erste einheimische Akropolis-Sieger seit 1995 zu werden.

Insgesamt nehmen nur 35 Fahrzeuge, darunter elf R5-Autos und kein (!) S2000-Bolide, den Schotter-Klassiker in Angriff. Deutsche Teilnehmer sucht man in der Nennliste der Rallye vergebens. Da die Veranstaltung kein Lauf zur Junior-EM ist, geht das Opel Rallye Junior Team im Südosten Europas nicht an den Start.

Die 62. Rallye Akropolis beginnt mit dem Shakedown und der Qualifying Stage am Freitagvormittag und endet mit dem Podium am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr.

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