DAKAR-RÜCKKEHR

Peugeot und das Prinzip Hoffnung 2016

So hatte sich Peugeot die Rückkehr zur Rallye Dakar nicht vorgestellt. Weit abgeschlagen erreichte Stephane Peterhansel das Ziel als bester Löwen-Fahrer auf dem elften Rang. Jetzt warten eine Menge Hausaufgaben auf das Team.

Die Bilanz ist ernüchternd.  Stephane Peterhansel belegte als bester Peugeot-Pilot den elften Platz, Cyril Despres erreichte Rang 34 und Carlos Sainz musste nach einem Überschlag vorzeitig abreisen.

„Die Schlussfolgerungen, die wir nach unserer ersten Dakar ziehen, sind natürlich gemischt. Aus der Sicht eines reinen Wettbewerbers mit dem höchsten Ziel vor Augen, können wir nicht mit dem Endergebnis zufrieden sein. Unser Auto ist noch nicht auf dem Level, auf dem es um den Gesamtsieg mitfahren kann“, sagte Bruno Famin, Direktor von Peugeot Sport. Auch Stephane Peterhansel zeigte sich selbstkritisch: „Ich habe auch einige Fehler gemacht, wir könnten eine bessere Gesamtplatzierung belegen.“

Auf dem Rückflug hat man genügend Zeit, nicht nur die eigenen Wunden zu lecken, sondern sich auch Gedanken um die Verbesserung des Autos zu machen. „Was die zukünftige Entwicklung betrifft, haben wir viele Ideen“, sagte Famin. „Einige Arbeiten haben bereits begonnen. Wir werden nun unseren Fahrplan für die Zukunft festlegen und dabei alles, was wir in diesem Jahr gelernt haben, nutzen. Die Rallye Dakar 2016 hat für uns bereits begonnen – mit einem Debriefing am Sonntag.“

Und Peterhansel gibt bereits heute schon das Ziel vor: „Ich bin davon überzeugt, dass wir im kommenden Jahr um den Sieg kämpfen werden.“

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