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Peterhansel erneut Schnellster - Kleinschmidt zufrieden

Mitsubishi erlebte einen Start nach Maß in die letzte Woche der Rallye Dakar: Auf der 445 Kilometer langen Schleife südlich der ägyptischen Oase Siwa belegten die Mitsubishi-Werkspiloten Stéphane Peterhansel, Hiroshi Masuoka, Jean-Pierre Fontenay und Massimo Biasion die Plätze eins bis vier.

Stéphane Peterhansel führt die Dakar weiterhin an

Peterhansel durcheilte die 341 Wertungskilometer im Pajero Evolution in 3:04.17 Stunden. Da hatte selbst der von seinem deutschen Beifahrer Andreas Schulz navigierte Masuoka im zweiten Pajero Evolution alle Hände voll zu tun, den Teamkollegen nicht allzu weit davon eilen zu lassen. Der Vorjahressieger verbuchte einen Rückstand von 7.46 Minuten und liegt jetzt 24.18 Minuten hinter Spitzenreiter Peterhansel auf Platz zwei.

 

"Die Dünen-Passagen waren teilweise sehr gefährlich zu fahren, zum Teil auch, weil das Roadbook nicht sehr genau war. Wir wollten kein unnötiges Risiko eingehen und sind daher nicht ans Limit gegangen", berichtete Andreas Schulz. Mit Fontenay und Biasion auf den Positionen drei und vier sowie Sousa als Fünftem stehen im vorläufigen Gesamtklassement mittlerweile fünf Mitsubishi ganz oben.

 

Nachdem Jutta Kleinschmidt und Fabrizia Pons vor dem Ruhetag vom vierten auf den elften Platz zurückgefallen waren, liegen die beiden Damen nach der Schleife mit Start und Ziel in Siwa bereits wieder unter den besten Zehn. Die zwölfte Etappe lief für das deutsch-italienische Duo nach Maß: Als 66. Fahrzeug gestartet, überquerte der Tarek mit der Startnummer 203 das Ziel als 24. Team. Damit hat Jutta Kleinschmidt alleine 42 Teilnehmer in der Automobil-Wertung überholt. Verdienter Lohn der Mühe: Die neuntbeste Zeit in der Tageswertung und damit auch Platz neun in der vorläufigen Gesamtwertung.

 

"Ich bin durchaus zufrieden mit dem heutigen Tagesergebnis", erklärte Jutta Kleinschmidt. "Meine Copilotin Fabrizia hat eine Strichliste geführt. Wenn wir die Lkws mit einrechnen, haben wir insgesamt 63 Fahrzeuge überholt. Die Piste war zwar einerseits schön breit, aber andererseits auch schon recht weich und ausgefahren. Die Traktion war damit nicht mehr so gut wie bei den ersten Fahrzeugen auf der Piste. Zudem hatten sich verschiedene Teilnehmer an Dünenkämmen festgefahren, sodass wir ausweichen mussten. Die neuntbeste Zeit ist somit absolut in Ordnung."

 

[b]Stand nach der 12. Etappe: Siwa (ET) ? Siwa (ET)[/b]

1. Peterhansel/Cottret (F/F), Mitsubishi Pajero, 3:04.17 Std.

2. Masuoka/Schulz (J/D), Mitsubishi Pajero + 7.46 Min.

3. Fontenay/Picard (F/F), Mitsubishi Pajero + 16.45 Min.

9. Kleinschmidt/Pons (D/I), Volkswagen Tarek + 25.53 Min.

 

[b]Gesamtstand nach Etappe 12[/b]

1. Peterhansel/Cottret (F/F), Mitsubishi Pajero, 30:58.30 Std.

2. Masuoka/Schulz (J/D), Mitsubishi Pajero + 24.18 Min.

3. Fontenay/Picard (F/F), Mitsubishi Pajero + 2:25.45 Std.

9.Kleinschmidt/Pons (D/I), Volkswagen Tarek + 6:54.16 Std.

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