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In Frankreich geht der Sprit aus

Kurioses Ende der Rallye des Cévennes, dem vorletzten Lauf in Frankreich. Weil nicht mehr genügend Benzin vor Ort war, musste die Rallye abgebrochen werden.

<strong>Erfolgreicher Einsatz:</strong> Niki Schelle wird Elfter

Damit hatte man wohl nicht gerechnet. Die letzten beiden Wertungsprüfungen der Rallye Cevennes mussten wegen Spritmangels abgesagt werden. Veranstalter und Motorsportverband FFSA hatten für die Rallye ein Bedarf von 23.000 Litern Sprit errechnet, laut eigener Aussage sogar 35% mehr, als bei anderen Läufen der Meisterschaft. Doch es reichte nicht für die achtzehn Wertungsprüfungen der Rallye Cevennes.

 

Sieger wurde Peugeot-Pilot Alexander Bengué mit über zwei Minuten Vorsprung auf seinen Markenkollegen Benoit Rousselot. Rang drei ging an Stéphane Sarrazin, der erst am vergangenem Wochenende bei seinem WM-Auftritt bei der Rallye Catalunya mit Gesamtrang vier für Aufsehen gesorgt hat.

 

Die S1600-Kategorie entschied Bryan Bouffier im Peugeot eindeutig für sich vor dem Europameister Simon Jean-Joseph. Der elfte Gesamtrang ging an Niki Schelle im Suzuki Ignis S1600, der nur 27.1 Sekunden langsamer war als Peugeot-Werksfahrer Cedric Robert.

 

"Die französische Meisterschaft ist enorm anspruchsvoll", sagte der Routinier im Ziel. "Das Niveau ist höher als in der Junior-WM wegen dem Engagement der französischen Teams. Außerdem hatten die Prüfungen am Freitag schon alleine mehr Kurven als die gesamte Saarland Rallye zusammen. Um hier vorn dabei zu sein muss man viel Erfahrung haben."

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