Rallye News

Heimspiel für Fast-Freddy

Der neue C2 Super 1600 hat auf Freddy Loix einen positiven Eindruck hinterlassen. Der Belgier verspricht nun, bei der kommenden Ypres Rally um den Sieg zu fighten.

<strong>Testeinsatz bei der Alsace-Vosges:</strong> Freddy Loix

Nach dem Ausstieg des Hyundai-Werksteam im Jahr 2003 hoffte Freddy Loix bei Peugeot Unterschlupf zu finden. Doch der Belgier erlebte eine enttäuschende Saison und wurde daraufhin ausgemustert. Nach vier Siegen in Folge bei der Ypres Westhoek Rally in den Neunziger Jahren wird der 34-jährige in diesem Jahr zurückkehren und den fünften Triumph anpeilen. Dabei helfen soll ihm die neuste Spezifikation des Citroën C2, den der Belgier einmalig in seiner Heimat pilotieren wird.

 

Loix betonte, dass er keine Grundlage für einen Vergleich hat, da er in den letzten Jahren ausschliesslich Allradfahrzeuge gefahren ist. Doch bei einem Testlauf im Vorauswagen bei der Alsace-Vosges konnte er sich schnell mit dem neuen Fahrzeug anfreunden. "Am Anfang war es doch schon schwierig für mich das Auto zu fahren, weil einfach das Drehmoment fehlt", erklärte Loix. "Der Wagen hat sicherlich ein gutes Drehmoment für ein Super 1600, aber es ist kein Vergleich mit dem was ich in den letzten Jahren gewohnt war. Auch die Traktion war nicht so gut. Doch es wurde mit der Zeit immer besser und es ist ein fantastisches Auto. Ich kann den Wagen nicht mit meinem letzten Fronttriebler, einem Opel Astra, vergleichen. Es ist zu verschieden. Die Fahrtechnik ist zwar sehr ähnlich, doch der Astra hatte einen Zweiliter-Motor und somit auch mehr Drehmoment. Beim C2 ist das Chassis dagegen besser. Der Wagen ist besser ausbalanciert und hat mehr Grip."

 

Schon bald wird Loix einen weiteren Testeinsatz mit dem neuen Beifahrer Robin Buysmans bei der Rallye des Flandres im Citroën Saxo Kitcar absolvieren, um sich mit den ungewohnten Wagentyp anzufreunden. Das Sponsoring für den Einsatz in Ypres übernimmt Crack, sowie ein Citroën-Händler in Ieper und der vierfache Ypres-Sieger sagt, dass er nicht unter Druck ist. "Das einzige was ich machen kann ist das Auto so gut wie möglich für die Veranstaltung abzustimmen und dann so schnell es nur geht zu fahren. Ich denke, dass die Ypres für mich nicht Neuland ist, also wieso nicht? Ich freu mich schon sehr", fügte der Belgier hinzu.

 

Auf die Frage, ob er sich noch an die Prüfungen erinnern kann, sagte der 34-jährige schmunzelnd: "Es ist als ob man zehn Jahre lang zu seiner Stammkneipe fahren würde und dann fünf Jahre lang es nicht mehr machen würde. Du vergisst es nicht. Man kennt den Weg mit geschlossenen Augen."

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