Neue R1-Generation

FIA drängt auf günstiges Einsteigerauto

Um den Einstieg in den Rallyesport mit modernen Fahrzeugen möglichst kostengünstig zu ermöglichen, drängt der Weltverband FIA auf eine neue Generation von R1-Fahrzeugen.

Künftig sollen sich die R1-Fahrzeuge auch zu R2-Autos aufrüsten lassen

Während die R5-Kategorie von einem Verkaufsrekord zum nächsten stürmt und die neuen R4-Kits vor ihrem Debüt stehen, ist es darunter deutlich ruhiger geworden. In Kürze soll das neue R2-Reglement bekanntgegeben werden, um dieser Kategorie wieder mehr Zuwachs zu verschaffen.

Auch in Sachen „R1“ hat die FIA Handlungsbedarf erkannt und drängt die Hersteller nun, möglichst kostengünstige R1-Autos zu entwickeln, um den Einstieg mit modernen Fahrzeugen zu schaffen.

Das Grundgerüst für diese Kategorie ist klar und wird von den kommenden R2-Autos abgeleitet. Neben einem ordentlichen Sicherheitskäfig und einem verbesserten Fahrwerk, sollen die neuen R1 auch über ein sequentielles Getriebe verfügen. Bislang war die Schalteinheit ein Schwachpunkt.

Um die Kosten im Griff zu halten, wird das Fahrzeug von einem Serienmotor angetrieben. Anvisiert ist ein Preis von rund 30.000 Euro. Damit liegt man auf dem Niveau der ersten R1-Generation und bewegt sich grob in dem Rahmen, der schon vor 30 Jahren galt, als junge Talente mit einem Ford Escort oder Peugeot 205 GTI den Einstieg wagten.

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