Debüt 2020

Der nächste PSA-R2 wird wieder ein Löwe

Nach dem Umbau der PSA-Sportabteilung und der Premiere des Citroën C3 R5, gehen die Franzosen nun das nächste wichtige Thema an. Ein Nachfolger für die erfolgreichen R2-Modelle muss her.

Erleichterung bei PSA. Der neue Citroën C3 R5 ist konkurrenzfähig und das Interesse bei der Kundschaft übertrifft die Erwartungen. Jetzt kann man sich dem nächsten Thema widmen und das betrifft einen Kundensportler zwei Etagen tiefer.

Im Herbst wird DS als erste PSA-Konzernmarke die Neuauflage des gemeinsamen Kleinwagens vorstellen, bevor Peugeot und dann auch Citroën und Opel mit ihren Versionen nachziehen. Schon länger ist klar, dass PSA damit auch das Kundensportgeschäft in der R2-Kategorie, bei der mittlerweile das neue Reglement - ähnlich jenem zur Kostenreduzierung dienenden "Controlled Design" aus der R5 - weiter befeuern will. Nun ist auch klar, dass Peugeot den Vorzug erhält, schließlich war der 208 R2 ein äußerst erfolgreiches Modell für PSA, weit über 300 Stück konnten von dem 2012 entwickelten Fronttriebler abgesetzt werden.

„Wir wollen unsere Strategie fortsetzten und uns auch beim Kundensport nicht nur auf eine Konzernmarke konzentrieren“, sagt Francois Wales, bei PSA Technischer Direktor für den Kundensport und erklärt: „Citroën hat mit dem C3 R5 sein neues Kundensportmodell, da macht es Sinn, dass ein R2 zuerst jene Marke anbietet, die auf dem Sektor schon sehr erfolgreich ist.“ 

Premiere in der Saison 2020

Was der 53-jährige Franzose nicht verrät: Der aktuelle C3 basiert noch auf der alten Plattform. Der direkte Nachfolger wird deutlich nach den baugleichen DS und Peugeot auf den Markt kommen. Auch zur Technik und Zeitplan lässt sich Wales erste Informationen entlocken. „Aktuell studieren wir das in wesentlichen Details geänderte Reglement. Klar ist aber, unser nächster R2 wird von einem Dreizylinder-Motor mit Turboaufladung angetrieben. Unser Ziel ist es zum Saisonbeginn 2020 allen Interessenten ein Fahrzeug anbieten zu können.“

Soll heißen, wollen diverse Länder einen Cup ausrichten, oder sich Peugeot um das Einsatzfahrzeug der dann womöglich mit der Rallye Monte Carlo beginnenden Junior-WM bewerben, muss die Auslieferung bereits Ende 2019 beginnen.

Opel in der Warteschleife

Opel-Fans müssen sich weiterhin gedulden. Noch gibt es keine neuen Informationen, wie es mit der Marke im Rallyesport weitergehen soll. Der deutsche Markenpokal läuft in diesem Jahr aus, hinter den Kulissen laufen die Bemühungen, dass es auch künftig für die Cup-Adams weitergehen soll. Ein neues R2-Modell wird es in den kommenden drei Jahren jedoch nicht geben, denn wie bei Citroën mit dem R5 will man auch Peugeot beim R2 zwei Jahre Exklusivität einräumen.

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