Peugeot testet zum ersten Mal den neuen 208 R2

Mit dem neuen 208 R2 läutet Peugeot ein neues Kapitel ein. Das Einstiegsmodell wird von einem Turbo-Dreizylinder angetrieben. Nach Monaten der Entwicklung kam es nun zum ersten Test.

Mit dem neuen 208 R2 läutet Peugeot ein neues Kapitel ein. Das Einstiegsmodell wird von einem Turbo-Dreizylinder angetrieben. Nach Monaten der Entwicklung kam es nun zum ersten Test.

Auch in der R2-Klasse sind Saugmotoren künftig Geschichte. Hier kommen nur noch aufgeladene Dreizylinder zum Einsatz, die jedoch ordentlich Leistung bieten. M-Sport kitzelt aus dem 1,0-Liter-Fiesta-R2-Motor satte 200 PS und 300 Nm. Die Mannschaft von Malcolm Wilson ist erneut der erste Anbieter der neuen Generation, bis weitere Hersteller folgen, wird es noch eine Weile dauern. 

Peugeot begann heute mit den Testfahrten des neuen 208 R2. Nach Monaten der Entwicklung konnte Yohan Rossel, Gewinner des 208 Rally Cup, 150 Testkilometer ohne Probleme abspulen. „Ich habe noch nie erlebt, dass ein erster Test so gut verlief“, freute sich Peugeot-Sportchef Bruno Famin.

Nicht nur der Turbo-Dreizylinder ist neu, gleichzeitig gibt es vom Reglement genaue Vorgaben bei Materialien, Gewicht, Abmessungen und Herstellungsverfahren und wie in der R5 unterliegen nun auch beim R2 einzelne Baugruppen und -teile maximalen Preisspannen. So darf das sequentielle Getriebe maximal 6.000 Euro kosten, oder der Turbolader maximal 1.000 Euro.

Peugeot testete erstmals den 208 R2 - Foto: VSrallye Photographie

Angetrieben wird der Peugeot im Gegensatz zum Ford nicht von einem 1,0 Liter großen Dreizylinder, der 208 besitzt einen Hubarum von 1,2 Liter. Um diesen Vorteil auszugleichen muss er 50 Kilo mehr wiegen als der Fiesta.

„Wir wollen ein zuverlässiges und leistungsstarkes Fahrzeug anbieten, das jede Menge Spaß hinter dem Lenkrad bietet, bei optimierten Kosten pro Kilometer“, meinte Famin. Ab 2020 können die Kunden prüfen, wie belastbar diese Aussage ist.