Rallye Dakar: Neuer Sportdirektor und Umzug nach Saudi-Arabien

Die Dakar wird ihr Gesicht verändern. Nicht allein wegen der Ablösung des bisherigen Rallye-Direktor Etienne Lavigne durch David Castera, sondern auch wegen des Umzugs nach Saudi-Arabien.

Die Dakar wird ihr Gesicht verändern. Nicht allein wegen der Ablösung des bisherigen Rallye-Direktor Etienne Lavigne durch David Castera, sondern auch wegen des Umzugs nach Saudi-Arabien.

Der Abschied aus Südamerika ist zwar noch nicht offiziell, doch die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern: Die Rallye Dakar soll künftig in Saudi-Arabien stattfinden.

Nachdem die diesjährige Ausgabe nur noch in Peru stattfand, begann direkt nach der Zielankunft die Suche nach Alternativen. Wegen der angespannten Haushaltslagen stieß Dakar-Ausrichter A.S.O. weiterhin auf wenig Gegenliebe in den südamerikanischen Ländern. 

Stattdessen signalisierte Saudi-Arabien, dass man großes Interesse an der Austragung hat. Dort hatte man bereits mit dem Saisonstart der Formel-e ein Ausrufezeichen setzen können und sucht nach weiteren Möglichkeiten, um sich mit internationalen Großereignissen weltweit zur präsentieren.

Unterdessen gab es einen Wechsel an der Spitze der Dakar. Rallye-Direktor Etienne Lavigne gab den Staffelstab an David Castera weiter. Der Franzose war in den letzten fünf Jahren Beifahrer von Cyril Despres und Stephane Peterhansel. Als Veranstalter der Marokko-Rallye hat er sich ebenfalls einen Namen gemacht.