Peugeot-Sportchef vom VW-Pikes-Peak-Rekord enttäuscht

Peugeot stellte 2013 zusammen mit Sebastien Loeb einen beeindruckenden Rekord beim Pikes Peak Bergrennen auf. Fünf Jahre später kam Volkswagen und pulverisierte diese Marke mit einem Elektroauto. In Frankreich erntet man dafür nur ein müdes Lächeln.

  • Mit dem 875 PS starken Allradprototypen auf Basis des Peugeot 208 eroberte Sebastien Loeb den Pikes Peak

Peugeot stellte 2013 zusammen mit Sebastien Loeb einen beeindruckenden Rekord beim Pikes Peak Bergrennen auf. Fünf Jahre später kam Volkswagen und pulverisierte diese Marke mit einem Elektroauto. In Frankreich erntet man dafür nur ein müdes Lächeln.

Schlechter Verlierer oder realistische Einschätzung? Aus Sicht von Peugeot-Sportchef Bruno Famin hat Volkswagen am Pikes Peak eine „sehr enttäuschende Vorstellung abgeliefert, denn sie hätten es viel besser machen können.“

Der Franzose ist im Gespräch mit TopGear überzeugt, dass die neue Rekordzeit von 7:57 Minuten zehn bis 15 Sekunden langsamer sei, als die machbare Bestmarke beim berühmtesten Bergrennen der Welt.

Aus Sicht von Famin macht es keinen Unterschied, ob man am Pikes Peak mit einem Elektro- oder Verbrennerauto antritt. „Auch mit einem Benziner kann man den Rekord brechen. Aber wenn man gute Promotion und Marketing haben will, muss man natürlich den Elektroantrieb nehmen.“ 

Sind die Aussagen von Famin etwa ein Anzeichen, dass sich Peugeot den Rekord zurückholen wird? „Wir haben es angedacht“, gibt der Peugeot-Manager zu. „Aber die Zeit ist noch nicht reif dafür.“