Starkes Feld bei der Premiere der Niederösterreich-Rallye

Zwölf R5 Fahrzeuge stehen an der Spitze 80 Teilnehmer umfassende Nennliste der ersten Niederösterreich-Rallye. Im Starterfeld finden sich viele bekannte Namen.

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Zwölf R5 Fahrzeuge stehen an der Spitze 80 Teilnehmer umfassende Nennliste der ersten Niederösterreich-Rallye. Im Starterfeld finden sich viele bekannte Namen.

Das Finale der Österreichischen Staatsmeisterschaft (ÖRM) kann kommen. Die Speerspitze der ersten Niederösterreich-Rallye (28. bis 29. September) bilden mit Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager und seinem Herausforderer Hermann Neubauer jene beiden Fahrer, die in den vergangenen Jahren das Geschehen dominiert haben.

Ob einer der internationalen Gäste die heimische Rallye-Elite in Verlegenheit bringen könnte, ist nur schwer abzuschätzen. Der Tscheche Jaroslav Orsak beispielsweise fährt erst seit 2016 R5-Autos, wurde damit im gleichen Jahr Fünfter bei der EM-Rallye auf den Azoren, belegte im Vorjahr in Liezen Platz neun und flog im Waldviertel von der Piste. Ungarns Jozsef Trencsenyi ist seit 2014 in der R5-Kategorie unterwegs, wechselte ab 2017 von Ford auf Skoda und landete im Vorjahr beim Finale im Waldviertel auf Platz sieben. Maximilian Koch fuhr bis 2017 einen Fabia S2000 und wird nun zum ersten Mal mit seinem neuen Fabia R5 unterwegs sein.

Das Duell um den Vizemeister

Während also an der Spitze ein spannender Fight der heimischen Staatsmeister zu erwarten ist, könnte der eine oder andere internationale Gast eine wichtige Rolle im großen Duell um den Titel des Vizestaatsmeisters spielen.

Zwar liegt in der ÖRM-Tabelle Johannes Keferböck auf Platz zwei hinter dem bereits feststehenden Staatsmeister Niki Mayr-Melnhof - doch sein Kontrahent Gerhard Aigner liegt nach Abzug des Streichresultats drei Punkte vor Keferböck. Der Sieg bei der Jänner-Rallye würde Keferböck bei Punktegleichstand zu Gute kommen, daher würden ihm drei Punkte mehr als Aigner genügen, um Vize-Staatsmeister zu werden.

2WD: Heißer Dreikampf als Finale Grande

Luca Waldherr führt zwar in der 2WD-Wertung, doch in der Junioren-Staatsmeisterschaft liegt er exakt acht Zähler hinter Christoph Zellhofer. Sowohl Waldherr als auch Zellhofer kämpfen auch noch um den 2WD-Staatsmeistertitel - dort gesellt sich ein „Junior“ hinzu, der diesen Titel jedoch höchstens in seinem Namen enthalten hat: Luca Waldherr 91, Christoph Zellhofer 90, Willi Stengg 88 - so knapp liegen die drei Titelkandidaten in der Rallye-Staatsmeisterschaft für Zweirad angetriebenen Fahrzeuge beieinander. Da keiner der drei ein Resultat streichen muss, fällt das Rechnen leicht. 

LINK: Nennliste Niederösterreich-Rallye ...