Higgins und Subaru dominieren in den USA

Das Subaru Rally Team USA gibt weiterhin den Ton an in der ARA National Championship (kurz: ARA Series) an. Während David Higgins von Sieg zu Sieg eilt, feierte Bryan Bouffier vergangenes Wochenende sein Comeback nach dem schweren Unfall bei der Ypres Rally.

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Das Subaru Rally Team USA gibt weiterhin den Ton an in der ARA National Championship (kurz: ARA Series) an. Während David Higgins von Sieg zu Sieg eilt, feierte Bryan Bouffier vergangenes Wochenende sein Comeback nach dem schweren Unfall bei der Ypres Rally.

Für die diesjährige Saison ist David Higgins für sieben Meisterschaftsläufe gesetzt, da Teamkollege und Vorjahresmeister Travis Pastrana nicht bei jeder Veranstaltung teilnehmen kann, rücken die Subaru Rally Team USA-Fahrer aus der Global Rallycross Championship als Ersatz nach: Chris Atkinson und Patrik Sandell. Beim Saisonauftakt, der Oregon Trail Rally, kamen auch direkt der Australier Chris Atkinson und sein Belgischer Beifahrer Stéphane Prévot zum Einsatz und das Duo konnte den späteren Sieger David Higgins ordentlich unter Druck setzen.

Atkinson haderte jedoch mit Technikproblemen, musste die zweite Etappe vorzeitig beenden und konnte noch am letzten Tag Wettbewerbskilometer sammeln, auf Position zwei gewertet wurden somit Jeff Seehorn und Karen Jankowski in ihrem privat eingesetzten Subaru noch vor den glücklosen Ken Block und Alex Gelsomino in ihrem Ford Escort Cosworth, die es im Verlauf der Saison noch härter treffen sollte.

Bei der darauffolgenden Olympus Rally sollte Higgins kein Glück haben. Erst beschädigte er sich die Heckpartie seines Subaru, im Service wurde vorsichtshalber das Getriebe gewechselt und letzten Endes strandete der Brite von der Isle of Man mit Elektrikproblemen. Die Führung übernahm der aus Irland stammende Barry McKenna in einem Ford Fiesta S2000 mit Turbomotor vor dem Schweden Patrik Sandell, der für Pastrana einsprang. Und Sandell profitierte von den Getriebeproblemen des Führenden am zweiten Tag und gewann bei seinem USA-Debüt mit sieben Minuten Vorsprung.

Nicht viel besser erging es Barry McKenna bei der Susquehannock Trail Performance Rally, nach Tag eins und vier Wertungsprüfungen lag der Ford-Pilot noch an der Spitze, gefolgt von David Higgins und Chris Atkinson. In der neunten Prüfung rutschte der Ire jedoch von der Strecke, wovon Higgins profitierte und die Veranstaltung bereits zum achten Mal gewann und mit fast siebeneinhalb Minuten den Australischen Teamkollegen auf Rang zwei verwies.

Die Veranstaltung New England Forest Rally wird Ken Block so schnell nicht vergessen. In der allerletzten Prüfung der ersten Etappe verwandelte sich der 27 Jahre alte Ford Escort Cosworth nach einem Ausrutscher und Überschlag in einen Feuerball und brannte nieder. Die Etappe entschied David Higgins mit 50,3 Sekunden Vorsprung gegen den Teamkollegen Travis Pastrana zu seinen Gunsten. Die zweite Etappe sollte keine Änderung an der Spitze bringen, der Brite gewann mit 6:45 Minuten Vorsprung auf Jeff Seehorn und Pastrana musste sich mit der dritten Position begnügen.

Auch am vergangenen Wochenende war David Higgins bei der Ojibwe Forests Rally nicht zu schlagen. Das Green APU Rally Team vom amtierenden Rally America National Championship-Meister Arkadiusz Gruszka brachte einen Mitsubishi Mirage Proto an den Start und überredete Bryan Bouffier zu seinem zweiten Einsatz in den Vereinigten Staaten von Amerika. Rund zwei Monate nach dem schweren Unfall bei der Ypres Rally konnte der Franzosen überzeugen und erreichte das Ziel auf dem zweiten Gesamtrang hinter Higgins mit 1:52,2 Minuten Rückstand. Bereits in der Auftaktprüfung schied Travis Pastrana nach einem Unfall vorzeitig aus.

Ergebnis Oregon Trail Rally 2018:
1. Higgins, D. / Drew, C. (Subaru Impreza WRX) 1:40:14,3
2. Seehorn, J. / Jankowski, K. (Subaru Impreza WRX) +6:03,8
3. Block, K. / Gelsomino, A. (Ford Escort Cosworth) +8:46,2
4. Perusina, A. / Bautista, A. (Subaru Impreza RS) +9:49,6
5. McKenna, B. / Jordan, L. (Ford Fiesta S2000 Turbo) +12:02,4

Ergebnis Olympus Rally 2018:
1. Sandell, P. /Almkvist, P. (Subaru Impreza WRX) 2:11:22,7
2. Seehorn, J. / Jankowski, K. (Subaru Impreza WRX) +7:00,7
3. Albert, S. / Miller, M. (Subaru Impreza WRX) +9:57,5
4. Dickinson, M. / Piker, D. (Subaru Impreza WRX) +17:02,0
5. Lind, B. / Lind, T. (Subaru Impreza) +17:48,4

Ergebnis Susquehannock Trail Performance Rally 2018:
1. Higgins, D. / Drew, C. (Subaru Impreza WRX) 1:46:45,0
2. Atkinson, C. / Prévot, S. (Subaru Impreza WRX) +7:29,6
3. Albert, S. / Miller, M. (Subaru Impreza WRX) +15:45,3
4. Burke, S. / Brady, M. (Ford Escort Mk 2) +18:36,8
5. Brennan, P. / James, M. (Mitsubishi Lancer Evo IX) +20:24,6

Ergebnis New England Forest Rally 2018:
1. Higgins, D. / Drew, C. (Subaru Impreza WRX) 1:17:59,1
2. Seehorn, J. / Jankowski, K. (Subaru Impreza WRX) +6:45,0
3. Pastrana, T. / Durant, R. (Subaru Impreza WRX) +10:45,9
4. Burke, S. / Brady, M. (Ford Escort Mk 2)  +12:13,2
5. Nease, T. / Tomlinson, C. (Subaru Imprez WRX) +13:48,4

Ergebnis Ojibwe Forests Rally 2018:
1. Higgins, D. / Drew, C. (Subaru Impreza WRX) 2:00:55,4
2. Bouffier, B./ Barral, F. (Mitsubishi Mirage Proto) +1:52,2
3. Seehorn, J. / Jankowski, K. (Subaru Impreza WRX) +10:51,7
4. Burke, S. / Brady, M. (Ford Escort Mk 2) +19:43,8
5. Roberts, N. / Putnam, S. (Subaru Impreza WRX) +22:05,4