Neuer Ansatz für Rallye Waldviertel nimmt Form an

Mit der „Initiative Rallye W4“ möchten Christian Schuberth-Mrlik, Ilka Minor und die Crew hinter den Neo-Veranstaltern junge Kräfte an Bord holen - die neue Rallye W4 soll mit wunderschönen Schotter-Prüfungen und einem bunt gemischten Starterfeld punkten.

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Mit der „Initiative Rallye W4“ möchten Christian Schuberth-Mrlik, Ilka Minor und die Crew hinter den Neo-Veranstaltern junge Kräfte an Bord holen - die neue Rallye W4 soll mit wunderschönen Schotter-Prüfungen und einem bunt gemischten Starterfeld punkten.

Im Jahr 2014 standen sie mit wässrigen Augen auf der Zielrampe der Waldviertel-Rallye: Veranstalter Helmut Schöpf und „sein“ Lokalmatador, Christian Schuberth-Mrlik, der im Gruppe N-Auto einen Sensationssieg einfuhr und wegen seiner natürlichen Art endgültig zum „Sieger der Herzen“ wurde. Vier Jahre später ist alles anders: Schöpf musste wegen dem Ausstieg eines Großsponsors die Rallye für 2018 aussetzen - Schuberth-Mrlik hatte Angst um „seine“ Heimrallye, gründete eine Initiative und fand regen Zuspruch.

Während sich Schöpf auf andere Rallyes konzentriert, wie den von ihm organisierten Waldviertel Rallyesprint Langenlois oder der Niederösterreich Rallye arbeiten Schuberth-Mrlik und sein Team, darunter auch Österreichs WM-Export Ilka Minor emsig an der Premiere der neuen Rallye W4 (16. und 17. November), die in ihrem Debütjahr keinen Meisterschaftsstatus erhielt und stattdessen mit dem „Prinzip Freude“ punkten soll...

„Wir wollen das größte Motorsport-Event des Waldviertels weiter fortführen“, sagte „Mister Lik“ erst unlängst. So wurde ein Verein gegründet, die „Inititaive Rallye W4“ steht allen offen, die „Lust und Freude am gemeinsamen Wirken im Rallyesport haben“, setzt Schuberth-Mrlik ganz bewusst auf das „Prinzip Freude“. So sollen unter dem Motto „Aus der Region für die Region“ die Gemeinden stärker eingebunden werden. 

Aber auch die Inputs der Fahrer sind dem Neo-Veranstalter wichtig - Größen wie Rudi Stohl, Kurt Göttlicher oder auch Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager haben sich bereits „in informativen Gesprächen eingebracht“, berichtet Christian Schuberth-Mrlik. Außerdem wird die vom erfolgreichen Geschäftsmann und Rallycross-Quereinsteiger Max J. Pucher neu errichtete MJP Racing Arena in Fuglau eine tragende Rolle im Konzept der Rallye W4 spielen.

Dass es in diesem Jahr keine Meisterschaftspunkte gibt, sieht Schuberth-Mrlik auch als Chance in Bezug auf das Starterfeld - dieses soll bunt gemischt und attraktiv sein: „Wir wünschen uns einen gesunden Mix aus historischen bis hin zu modernsten Rallye-Boliden.“ Der Hintergrund: Ohne Meisterschaftsstatus fällt das Korsett der AMF (Motorsportbehörde) weniger strikt aus. 

Über www.rallyew4.at suchen „Mr. Lik“ und seine Crew noch weitere Mitarbeiter: „Werde ein Teil der neuen Ralllye W4! Nur gemeinsam können wir unser Bestes geben, damit diese wunderbare Rallye auch über 2018 hinaus die Herzen der Fahrer und Fans erfreuen kann.“