Das wird das erste R4-Kit-Auto

Der neue R4-Kit soll ab dem kommenden Jahr für Abwechslung unterhalb der R5-Fahrzeuge sorgen. Seit einigen Wochen spult ein erster Testträger fleißig Kilometer ab und jetzt wurde auch bekannt, in welchem Auto der Bausatz seine Premiere im Wettbewerb feiert.

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  • RMC will den aktuellen Clio N5 durch einen Clio R4 ersetzen

Der neue R4-Kit soll ab dem kommenden Jahr für Abwechslung unterhalb der R5-Fahrzeuge sorgen. Seit einigen Wochen spult ein erster Testträger fleißig Kilometer ab und jetzt wurde auch bekannt, in welchem Auto der Bausatz seine Premiere im Wettbewerb feiert.

Rohrkrepierer oder Erfolgsmodell? In Sachen „R4-Kit“ scheiden sich im Moment noch die Geister. Die Väter der Idee und Entwickler Oreca sind überzeugt, dass der Bausatz ein Verkaufsschlager wird, die Kritiker halten ihn mit einem Preis von 108.000 Euro für überteuert und wenig geeignet, um die Lücke zwischen R3 und R5-Fahrzeugen zu schließen. 

Seit ein paar Wochen dreht der erste R4-Testträger seine Runden. Oreca nutzte einen Toyota Etios als Basisfahrzeug, der sich durch die Kit-Standardkomponenten (sequentielles 5-Gang-Getriebe, Vorder- und Hinterachse, Brems- und Kraftstoffsystem, Chassis, Allradantrieb und 265 PS starker Einheits-Turbomotor) zu einem Rallyeauto verwandelte.

Premiere im Wettbewerb wird der R4-Kit jedoch unter einer anderen Hülle feiern. Die spanische Motorsportschmiede RMC kündigte an, dass man einen Renault Clio R4 aufbauen wird. Aktuell setzt man mit Unterstützung von Renault Spanien einen Clio ein, der dem nationalen N5-Reglement entspricht.