Griebel triumphiert in Luxemburg

Erster Einsatz im Hyundai, erster Sieg: Junioren-Europameister Marijan Griebel hat sich bei der Rallye Luxemburg gegen sechs WRCs und fünf weitere R5-Boliden durchgesetzt und einen hart umkämpften Gesamtsieg errungen vor Jose Maria Lopez (Peugeot 208 T16) und Chris van Woensel (Mitsubishi Lancer WRC 05).

Erster Einsatz im Hyundai, erster Sieg: Junioren-Europameister Marijan Griebel hat sich bei der Rallye Luxemburg gegen sechs WRCs und fünf weitere R5-Boliden durchgesetzt und einen hart umkämpften Gesamtsieg errungen vor Jose Maria Lopez (Peugeot 208 T16) und Chris van Woensel (Mitsubishi Lancer WRC 05).

Durch Konstanz zum Erfolg: Marijan Griebel und Beifahrer Johny Blom setzten bei der Rallye Luxemburg zwar nur zwei Bestzeiten, landeten aber auf allen acht Wertungsprüfungen unter den Top 3 und sicherten sich somit den Gesamtsieg in der kleinen Republik. Griebel kam mit dem für ihn ungewohnten Hyundai i20 R5, den er beim Shakedown erstmals im Rallyetempo bewegte, bestens zurecht und war im Ziel überglücklich. „Eine echt coole Rallye mit tollen Prüfungen und einem großartigen Hyundai i20 R5. Danke an alle, die das möglich gemacht haben“, erklärte der 28-Jährige im Ziel.

Griebel fuhr auf der ersten Wertungsprüfung noch die zweitschnellste Zeit hinter Jose Maria Lopez (Peugeot 208 T16), seinem Konkurrenten aus der U28-Europameisterschaft, übernahm jedoch schon auf WP 2 die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Hinter ihm lieferten sich Lopez und Chris van Woensel im 2005er Mitsubishi Lancer WRC einen packenden Zweikampf um die zweite Position, die Lopez letztlich mit 0,2 Sekunden für sich entschied. Steve Fernandez (Citroen DS3 WRC) und Michael Albert (Skoda Fabia WRC) markierten ebenfalls Bestzeiten und erreichten letztlich die Positionen vier und fünf.

Für die anderen Deutschen lief es dagegen nicht so rund. Georg Berlandy musste seinen Start wegen eines Motorschadens an seinem im Opel Kadett GT/E kurzfristig absagen und Peugeot-Mann Philipp Knof brachte seinen 208 T16 nach anfänglichen Problemen nur auf Platz 18 ins Ziel. Sein junger Teamkollege, der erst 18-jährige Roman Schwedt, zeigte bei seinem Allrad-Debüt dagegen eine solide Leistung und beendete die Ein-Tages-Veranstaltung auf der neunten Position – und damit einen Platz vor Jürgen Geist (BMW M3 E36) im besten Nicht-Allradler.

Publikumsliebling war jedoch wie erwartet Walter Röhrl, der gemeinsam mit seinem früheren Co Christian Geistdörfer einen Porsche 911 RSR als Vorwagen pilotierte und zeigte, dass er auch mit 70 Jahren noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Ergebnis Rallye Luxemburg 2017

1. Griebel Marijan / Blom Johny Hyundai i20 R5 RC2 1:08:36.0
2. López José María / Rozada Borja Peugeot 208 T16  RC2 +13.6
3. Van Woensel Chris / Snaet Rik Mitsubishi Lancer WRC RC1 +13.8
4. Fernandes Steve / Fernandez Kevin Citroën DS3 WRC RC1 +40.5
5. Albert Michael / Mergny William Škoda Fabia WRC RC1 +1:01.7
6. Fumal Armand / Louette Michael Citroën DS3 R5  RC2 +3:33.8
7. Foxius Ronny / Thielen Jennifer Ford Fiesta R5 RC2 +3:46.6
8. Serderidis Jourdan / Vanneste Lara Citroën DS3 WRC  RC1 +3:49.6
9. Schwedt Roman / Wichura Henry Peugeot 207 S2000 RC2 +4:04.8
10. Geist Jürgen / Glatzel Sebastian BMW M3 E36 E1d +4:15.6

GALERIE: Rallye Luxemburg

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